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Nicht alles gehört ins Internet

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Selfie mit Spiegel
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Manche Leute stellen sehr viele Fotos von sich ins Internet. Foto: Lisa Forster/dpa Foto: dpa

Eigentlich war das Foto nur für einen Freund gedacht. Doch dann gibt es Streit mit ihm! Und plötzlich macht sich die halbe Schule über die peinliche Grimasse lustig.


Allein der Gedanke daran kann einem Alpträume machen. Trotzdem verschicken Leute solche privaten Fotos an Freunde oder stellen sie ins Internet.

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Experten warnen davor, im Internet oder in Nachrichten zu viel von sich zu zeigen. »Damit macht man sich super verletzlich«, sagt die Expertin Stefanie Rack.

Am Dienstag ging es an vielen Schulen in Deutschland um dieses Thema. Fachleute hatten mal wieder zum »Safer Internet Day« aufgerufen. Das ist englisch und heißt in etwa: der Tag des sicheren Internets.

Eine 13-jährige Schülerin aus Berlin zum Beispiel erzählte: »Meinen Eltern und mir ist es wichtig, dass ich keine Bilder von mir selbst ins Netz stelle, deshalb gibt es dort nur Bilder von Landschaften oder vom Essen.«

An den Schulen sprachen die Kinder auch darüber, wie man mit Bildern von anderen umgehen sollte. »Jeder Mensch hat das Recht am eigenen Bild«, sagt die Expertin. Das heißt: »Er darf bestimmen, ob ein Bild von sich ‎veröffentlicht werden darf oder nicht.«‎

Die YouTuberin Sina Bormüller ist im Internet als »Fräulein Chaos« bekannt. In einem Video erzählt sie: »Ich hab das immer supergerne gemocht, mein Leben und generell schöne Bilder mit anderen zu teilen. Und das ist auch heute noch so.«

Heute passt sie besser auf, was sie postet. »Da wissen Menschen super viel über mich, ohne dass ich diese Menschen überhaupt kenne.« Beiträge mit ihrem Standort poste sie deshalb oft erst später.

Experten raten sogar ganz davon ab, den eigenen Standort im Internet zu verraten. Auch die Telefonnummer sollte man nicht einfach so preisgeben. Am besten, du überlegst zusammen mit deinen Eltern, was du im Internet über dich erzählen kannst und was nicht.