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Nicht einschüchtern lassen

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Minsk
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Im Land Belarus protestieren viele Menschen gegen die Regierung, obwohl das gefährlich ist. Foto: Uncredited/TUT.by/dpa Foto: dpa

Wer bei uns für eine Sache demonstrieren will, kann das machen. Das sieht man etwa bei den Demos von Fridays for Future für mehr Klimaschutz. Auch Proteste gegen die Regierung sind erlaubt. Doch was bei uns selbstverständlich ist, braucht in anderen Ländern sehr viel Mut.


Den zeigen derzeit Menschen im Land Belarus. Es liegt im Osten Europas. Die Menschen dort müssen etwa fürchten, dass Soldaten der Regierung brutal gegen friedliche Demonstranten vorgehen. Auch am Sonntag waren bewaffnete Soldaten in der Hauptstadt Minsk zu sehen.

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Trotzdem gingen Menschen wieder gemeinsam auf die Straße, um gegen den Präsidenten Alexander Lukaschenko zu protestieren. Der behauptet, er habe die Wahl gewonnen. Er ließ sich nun sogar ohne Ankündigung wieder zum Präsidenten ernennen.

Die Demonstranten sagen, das Ergebnis ist gefälscht. Sie riefen deshalb etwa »Sweta ist unsere Präsidentin«. Denn sie meinen, in Wirklichkeit habe Swetlana Tichanowskaja die Wahl gewonnen. Die Demonstranten wollen, dass sich in Belarus etwas ändert.