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Niersbach nach Olympia-Aus: »Keine Angst« für EM 2024

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DFB-Päsident Wolfgang Niersbach hält die Entscheidung gegen München für eine verpasste Chance. Foto: Marcus Brandt Foto: dpa

Kitzbühel (dpa) - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach erkennt im Aus des Münchner Olympia-Projekts 2022 eine »verpasste Chance« für ganz Sport-Deutschland.


»Auch wir vom Fußball haben dieses Vorhaben mit voller Überzeugung unterstützt, weil wir selber die Erfahrung gemacht haben, welch positive Auswirkungen eine solche Veranstaltung hat«, äußerte Niersbach am Montag bei einem Medientermin im österreichischen Reith bei Kitzbühel. »Jeder sagt mir: Seit der Fußball-WM 2006 hat sich das Deutschland-Bild wesentlich zum Positiven verändert«, bemerkte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes.

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Dennoch müsse man das Votum der Bürger nun respektieren. »Man hat den Weg des Bürgerentscheids gewählt. Das ist Demokratie - die Mehrheit will es so. Leider, leider, auch aus Sicht des Fußballs, muss man dann die Akte zuklappen«, sagte Niersbach.

Auswirkungen auf die DFB-Bewerbung für die Europameisterschaft 2024 sieht er nicht. »Da habe ich nicht die geringste Angst. Das ist keine Revolution, dass wir da zehn, zwölf neue Stadien bauen müssten. Da wird es allenfalls drauf ankommen, die Stadien zu modernisieren.« Die Investition von Steuergeldern sei etwa nicht nötig. Darüber hinaus ist für 2020 ein Trans-Europa-Turnier in 13 Ländern geplant - Deutschland kandidiert bei dieser EM mit München als Spielort.