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NSU-Prozess: Regierung erhofft sensiblen Umgang mit Medieninteresse

Berlin (dpa) - Im Streit über die Journalisten-Akkreditierungen beim NSU-Prozess wünscht sich die Bundesregierung einen sensiblen Umgang mit dem türkischen Medieninteresse. Die Regierung habe Verständnis dafür, dass das Interesse der türkischen Medien am Verfahren groß sei, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Das Oberlandesgericht München steht wegen der Zulassung von Journalisten zu dem Prozess massiv in der Kritik. Kein einziges türkisches Medium soll einen der 50 Plätze für Journalisten im Gerichtssaal bekommen. Bei acht der zehn NSU-Morde waren die Opfer türkischer Abstammung.

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