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Nur eine Halbzeit mitgehalten

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Mehrmals scheiterten die Bischofswieser am starken Inzeller Torwart. Foto: Anzeiger/Waßmuth

Bischofswiesen – Viel hatte sich die junge Mannschaft des FC Bischofswiesen gegen den Meisterschaftsfavoriten SC Inzell vorgenommen. Doch ein Erfolg schien nur in Halbzeit eins im Bereich des Möglichen, als Sebastian Vorberg kurz vor der Pause mit einem Elfmeter scheiterte. Am Ende mussten die knapp 200 Zuschauer nach dem 0:2 am Riedherrn konstatieren, dass der SC Inzell eine Nummer zu groß für die Frischlinge des FCB war.


Die Bischofswieser hatten sich für das erste Match gegen den SC Inzell viel vorgenommen und wollten nach 24 sieglosen Spielen in der Meisterschaft endlich wieder einen Erfolg einfahren. Mittelstürmer Sebastian Koller, der bei den vier Erfolgen in der letzten Bezirksligasaison nicht mit dabei war, hat gar schon seit über zwei Jahren nicht mehr gewonnen. Dies sollte sich am letzten Samstagnachmittag am Riedherrn ändern. Zwar brachte Lukas Lackner den Gast bereits in der 15. Minute in Führung. Danach jedoch hielten die Platzherren die Begegnung offen. Wer weiß, wie die Begegnung ausgegangen wäre, hätte Spielertrainer Sebastian Vorberg den Elfmeter in der 41. Minute verwandelt. Doch so ging es mit einem 0:1 in die Kabinen.

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Neuerlich hatten sich die Platzherren auch für die zweite Spielhälfte viel vorgenommen. Doch beim Vorhaben sollte es bleiben. Denn Andreas Graf durchkreuzte mit dem 2:0 bereits in der 53. Minute alle Bischofswieser Pläne. Von nun an agierten nämlich nurmehr die jetzt noch sicherer aufspielenden Gäste. Jetzt bot der Titelaspirant gekonnten Fußball. Ballsicher, mit einem guten Auge für den freien Mann, rollten die Inzeller Angriffe auf das Bischofswieser Tor zu. Immer wieder kam der letzte Inzeller Pass nicht an, weil die Mannschaft zu verspielt wirkte. Dies brachte Abwehrchef und Mannschaftsführer Andreas Panitz auf den Plan, der seine Mitspieler einordnete und ihnen Überheblichkeit vorwarf.

Immer wieder waren es Mittelstürmer Andreas Wieser, Andreas Diessbacher und Fabian Zeidler, die die Abwehr der Gastgeber auseinanderrissen, aber im Abschluss ohne Glück blieben. So düpierte der starke Techniker Zeidler die FCB-Abwehr und Torhüter Schnitzlbaumer, der Ball ging jedoch in der 68. Minute knapp neben das Tor. Bei Foulspielen am Inzeller Mittelstürmer durften sich die Gastgeber bei Schiedsrichter Hubert Hobmaier von der DJK Kammer bedanken, der für die Unterlegenen beide Augen zudrückte. Die einzig nennenswerte Möglichkeit der Platzherren im gesamten zweiten Durchgang war ein verzogener Schuss von Koller.

In der Schlussphase brachte Trainer Vorberg mit Fabian Jung und Michael Flunk zwei frische Kräfte, die auch gleich für mehr Dampf sorgten. Nennenswertes kam dabei jedoch nicht heraus.

Erstmals spielte beim FCB der ehemalige Skispringer Tobias Bogner in der Abwehr, der seine Mannschaft gut verstärkt hat. In den letzten Minuten der Begegnung bewahrte den FC Bischofswiesen nur ein zu lässiger Zeidler vor einem weiteren Gegentreffer.

FC Bischofswiesen: Schnitzlbaumer; Tschischke, Huthöfer, Bogner, Geisler, Rechtenbach, Bauregger, Vorberg, Koller, Hinterbrandner, Gruber, Jung, Flunk. Christian Wechslinger