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Nur Steffen und Schreiber bei WM-Vorläufen weiter

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Britta Steffen kam als Vorlauf-Vierte über 50 Meter Freistil weiter. Foto: Hannibal Foto: dpa

Istanbul (dpa) - Am Vormittag nach dem deutschen Doppel-Gold haben aus deutscher Sicht nur Britta Steffen und Daniela Schreiber die Vorläufe bei der Kurzbahn-WM in Istanbul überstanden. Steffen erreichte 16 Stunden nach ihrem WM-Sieg über 100 Meter Freistil als Vierte das Halbfinale über die halbe Distanz.


Die 29-Jährige schlug am Samstag nach 24,50 Sekunden an. »Damit bin ich erstmal zufrieden, das Wichtigste war, einen Schritt weiterzukommen«, sagte Steffen wie so oft nach Vorläufen. Vereinskollegin Daniela Schreiber aus Halle/Saale kam in 24,81 als Gesamt-Neunte ins Halbfinale am Abend.

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Den schnellsten Vorlauf zeigte Topfavoritin Aliaxandra Herassimenia (Weißrussland) in 24,27 Sekunden. »Ich denke, das sie von der Anlage her die beste 50-Meter-Schwimmerin im Moment ist«, lobte Steffen die Europameisterin und Weltjahresbeste. »Ich gebe mein Bestes und gucke was rauskommt. Ich habe mein Soll erfüllt, glaub' ich.« Im Halbfinale über 50 Meter sind Steffen und Schreiber am Abend die einzigen deutschen Teilnehmer der Finalsession.

Über 100 Meter Freistil verpassten Yannick Lebherz als 18. und Christoph Fildebrandt (Wuppertal/Uerdingen/Dormagen) auf Platz 24 das Halbfinale. Lebherz schwamm auf seiner Nebenstrecke akzeptable 48,19 Sekunden. »Das war ein Zusatzstart, um im Wettkampf zu bleiben für die 200 Rücken morgen. Ich habe doch die fehlende Erfahrung über die 100 Meter gemerkt«, sagte der Potsdamer über seinen zu schnellen Rennbeginn. Fildebrandt reichten 48,28 nicht. »Die Luft ist ein bisschen raus, die beiden 200-Meter-Rennen haben geschlaucht«, erklärte er.

Ebenso scheiterte die Essenerin Paulina Schmiedel über 100 Meter Schmetterling als 24. in 59,26. »Ich bin nicht so ganz zufrieden. Bisschen ärgerlich, dass es nicht geklappt hat«, sagte die 19-Jährige. Sie war für die Lagen-Staffel nachnominiert worden und sollte auf einer der deutschen Problemstrecken internationale Eindrücke sammeln. »Das ist ein tolle Erfahrung mit den Stars schwimmen zu dürfen. Wenn man Britta Steffen an seiner Seite hat, ist das eine gute Unterstützung. Das wäre eine gute Chance auch für andere, um dann für wichtige Events die nötige Erfahrung mitzubringen.«

Theresa Michalak (Halle/Saale) verpasste als 13. über 200 Meter Lagen in 2:11,59 Minuten den Endlauf. »Ich fühle mich hier richtig beschissen. Die Halle kann man auch total vergessen. Überall zieht's, es ist kalt. Man fällt nach dem Rennen fast die Treppe runter, weil es so steil ist, also alles passt hier nicht so richtig«, sagte die Kurzbahn-Europameisterin von 2011 über die halbe Distanz.

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