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»Nurejew - The White Crow«: über ein Tänzerleben

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"Nurejew - The White Crow"
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Rudolf Nurejew (Oleg Ivenko, l) lernt in Paris mit Hilfe von Clara Saint (Adèle Exarchopoulos) neue Leute kennen. Foto: -/AlamodeFilm Foto: dpa

Sein Leben war hochdramatisch: Rudolf Nurejew tanzte sich an die Weltspitze und floh vor dem Sowjetsystem. Ralph Fiennes hat nun den Aufstieg des Ballettstars verfilmt.


Berlin (dpa) - Rudolf Nurejew galt als einer der besten Tänzer des 20. Jahrhunderts. Mit seinen gewagten, kraftvollen Sprüngen und völlig neuer Tanztechnik hatte er das Männerballett revolutioniert.

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Ein überaus ehrgeiziger Mann, der für seine Leidenschaft bereit war, alles zu geben - und sogar seine Heimat zu verlassen. Ralph Fiennes hat den Aufstieg des Ballettstars nun verfilmt. »Nurejew - The White Crow« zeigt aufregende Tanzszenen und große Spannung. Höhepunkt ist der Moment am Flughafen Paris, als Nurejew sich weigert, zurück in die Sowjetunion zu fliegen.

Er will in Freiheit bleiben, die ihm als Künstler und als bisexuellem Mann in seiner Heimat verwehrt bleiben. Doch die sowjetische Regierung will ihn um jeden Preis zurückholen, notfalls auch mit Gewalt. Der ukrainische Tänzer Oleg Ivenko spielt Nurejew. Auch Fiennes ist dabei, als Nurejews Tanzlehrer. Und in einer kleineren Rolle: Der Ballettstar von heute - Sergej Polunin.

- Nurejew - The White Crow, Großbritannien/Frankreich/Serbien 2018, 122 Min., FSK ab 6, von Ralph Fiennes, mit Oleg Ivenko, Chulpan Khamatova, Sergej Polunin.