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»Offen für alles Neue«

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Anton Stefanutti

Übersee. Anton Stefanutti (63) ist Lehrer, verheiratet und er hat eine erwachsene Tochter. Er wird unterstützt von einem Bündnis aus SPD, Bayernpartei, ADfÜ und den Überseer Grünen.


Warum wollen Sie Bürgermeister der Gemeinde Übersee werden?

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Das Verhältnis zwischen Bürgermeister und Gemeinderat einerseits und den Bürgern andererseits ist nachhaltig gestört. Die Art und Weise, wie mit Personen, die eine andere Meinung als Bürgermeister und Gemeinderat vertreten, umgegangen wird, ist verantwortungslos.

Welches Problem in Übersee wollen Sie als erstes angehen, wenn Sie gewählt werden?

Ein »Dorfentwicklungskonzept« in verschiedensten Bereichen wie Bauleitplanung, Tourismus und Schule muss endlich angefangen werden.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Gemeinde?

Übersee ist noch sehr natürlich. Das Chiemseeufer und die umgebende Natur sind noch nicht unwiederbringlich zerstört. Dieses Potenzial ist einmalig und muss erhalten werden. Wie würde Sie ein sehr guter Freund/Ihre Frau beschreiben?

Emotional! Mit viel Herzblut bei der Verfolgung seiner Ziele. Offen für alles Neue.

Welche starken Eigenschaften haben Sie? Wo liegen Ihre Schwächen?

Die konsequente Verfolgung meiner Ziele. Ich ziehe gerne vor Entscheidungen verschiedene Fachleute zu Rate – folge dann aber auch meinem Herzen! Ich komme aber durch meine emotionale Art auch manchmal über das Ziel hinaus – scheue mich aber nicht, gemachte Fehler zuzugeben.

War es richtig, das Bürgerbegehren zur Neugestaltung der Feldwieser Bucht nicht zuzulassen? Nie wurde eine ungerechtfertigte Entscheidung auf so unzureichenden Unterlagen gefällt. Das war absolut falsch! Zur Frage der Zulässigkeit des Bürgerbegehrens wurden vom Bürgermeister vier »rechtliche Würdigungen« eingeholt. Drei davon treffen keine so eindeutige Aussage, eine hält das Bürgerbegehren sogar für zulässig! Diese auf keinen Fall eindeutige Rechtslage hätte nie zu einer Ablehnung des Bürgerbegehrens durch den Bürgermeister und seine Gemeinderäte führen dürfen. Hier wurde das Recht der Bürger auf einen Bürgerentscheid mit Füßen getreten!