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Ohne Führerschein, dafür mit 160 Kilo gestohlenem Kupferkabel

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Foto: PIF Traunstein

Diese "Geldanlage" rechnete sich nicht: Für angeblich gerade mal 200 Euro hatte ein 36-jähriger Rumäne insgesamt 160 kg Kupferkabel von einem Landsmann erworben.


Die Diskrepanz zwischen tatsächlichem Wert – knapp 700 Euro – und dem Kaufpreis, sowie der Tatsache, dass der Südosteuropäer keinen Herkunftsnachweis vorzeigen konnte, führte letztendlich zur Sicherstellung des Buntmetalls. Gegen den in Baden-Württemberg wohnhaften Mann wurde wegen Hehlerei und Fahrens ohne Fahrerlaubnis Anzeige erstattet.

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Am Sonntagmorgen stoppte eine Streife der Polizei Fahndung Traunstein einen vollbeladenen und mit zwei Rumänen besetzten BMW mit deutscher Zulassung an der Autobahntankstelle Piding-Süd.

Nachdem die fahndungsmäßige Überprüfung ergab, dass der Fahrer in Deutschland kein fahrerlaubnispflichtiges Fahrzeug führen darf, schauten die Fahnder sich auch den Inhalt der Einkaufstaschen auf der Rückbank und im Kofferraum genauer an. Nicht ganz 160 Kilo massive Kabelstücke bzw. frisch abgetrennte "Meterware" kamen zum Vorschein. Aufgrund der Farbe und Machart lag der Verdacht nahe, dass es sich um Spezialanfertigungen für die Deutsche Bahn AG handelte. Der zu Rate gezogene Bahnmitarbeiter bestätigte dann auch in seiner fachmännischen Expertise den Anfangsverdacht. Es handelte sich tatsächlich um Oberleitungen.

Da der 36-jährige Rumäne in seiner anschließenden Vernehmung keine brauchbaren Angaben zur genauen Herkunft des "Kabelsalats" machte, liegt es jetzt an der Ermittlungsgruppe der Schleierfahnder, die Bahnanlage ausfindig zu machen, von der das Kupfer abgezwickt wurde.

Nach Abschluss der Sachbearbeitung musste das Duo noch stundenlang auf das Eintreffen eines Ersatzfahrers warten. Denn wie sich herausstellte, war auch der Beifahrer nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins.

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