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Olympia: Treffen mit Ude

Ruhpolding. Wenn die Olympischen Winterspiele 2022 nach München vergeben werden sollten, ist Ruhpolding als Austragungsort für die Biathlonwettbewerbe und eventuell für die Langlaufdisziplinen vorgesehen. Über das Ergebnis eines entsprechenden Gespräches, zu dem Münchens Oberbürgermeister Christian Ude eingeladen hatte, informierte Bürgermeister Claus Pichler den Ruhpoldinger Gemeinderat.

Biathlonwettbewerbe sollen in Ruhpolding stattfinden

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Um sich über das gemeinsame Vorgehen für eine mögliche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2022 zu verständigen, hatte Oberbürgermeister Ude die Bürgermeister der möglichen Bewerbergemeinden Ruhpolding und Garmisch-Partenkirchen zu einem ersten Treffen gebeten. »Die Vertreter der Kommunen erklärten dabei ihre Bereitschaft, alle Vorbereitungen für den Fall zu treffen, dass der Deutsche Olympische Sportbund eine Münchener Bewerbung befürwortet«, so Pichler.

Das Bewerbungskonzept 2018 soll entsprechend der Angaben der Arbeitsgemeinschaften der Wintersportverbände so optimiert werden, dass in Ruhpolding die Biathlonwettbewerbe und eventuell auch die Langlaufdisziplinen durchgeführt werden. Ziel sei dabei auch, durch die Inanspruchnahme von bereits bestehenden Wettkampfstätten unverhältnismäßige Investitionen zu vermeiden und möglichst große Nachhaltigkeit zu erzielen.

Rechtzeitig vor einer Bewerbung sollen in allen Bewerberkommunen Bürgerbefragungen durchgeführt werden. Dafür geplant sei momentan der 10. November. Davor sollen alle Bürger die Gelegenheit erhalten, sich über das optimierte Bewerbungskonzept einschließlich der zu erwartenden Kosten und ihre Finanzierung zu informieren. Anmeldeschluss für die Bewerbung sei dann am 14. November.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt hatte der Gemeinderat über die Haushaltssatzung der »Stiftung für unser Dorf« zu entscheiden. Diese sei mit 21 100 Euro im Verwaltungshaushalt und 9100 Euro im Vermögenshaushalt festgesetzt, erklärte Karin Hunklinger dem Gremium. Das Grundstockvermögen der Stiftung beläuft sich auf fast 938 000 Euro.

Für die Jugendarbeit werden 5800 Euro ausgeschüttet

Seit über 20 Jahren unterstützt die »Ruhpoldinger Dorfstiftung« in vielerlei Hinsicht das Zusammenleben in der Gemeinde. So werden Ruhpoldinger Vereine, Hilfs- und Rettungsorganisationen und vor allem die Jugendarbeit gefördert. In der Satzung ist vorgesehen, dass aus den Gewinnerträgen allein für die Jugendarbeit 5800 Euro ausgeschüttet werden sollen.

Für die Alten- Kranken- und Behindertenbetreuung sind 2400 Euro vorgesehen, für Heimatpflege, Kunst und Kultur 2900 Euro und für die Hilfs- und Rettungsorganisationen insgesamt 1800 Euro. Der Gemeinderat stimmte der Haushaltssatzung einhellig zu. hab