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Olympiasiegerin Ledecka traurig über WM-Termin

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Ester Ledecka hatte in Pyeongchang Gold im Super-G und auch den Olympiasieg im Parallel-Riesenslalom auf dem Snowboard geholt. Foto: Maximilian Haupt Foto: dpa

Gröden (dpa) - Die einzige Doppel-Olympiasiegerin in den Disziplinen Ski Alpin und Snowboard, Ester Ledecka, bedauert es, sich im Februar zwischen beiden Weltmeisterschaften entscheiden zu müssen.


»Ich habe ein bisschen gehofft, dass sie das Snowboard-Rennen neu ansetzen. Eine Woche früher, so, dass ich beides machen kann. Aber sie wollten nicht. Also muss ich mich entscheiden«, berichtete die 23 Jahre alte Tschechin über Gespräche mit dem Skiweltverband FIS.

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»Ich kann ihren Standpunkt auch ein bisschen verstehen. Warum sollten sie das für einen Athleten machen?«, sagte Ledecka am Rande der Abfahrt in Gröden. »Auf der anderen Seite: Ich denke, dass ich Snowboarden etwas populärer mache und viele Fans wären sehr glücklich mich in beiden Wettbewerben antreten zu sehen. Aber das ist deren Entscheidung, und ich muss das respektieren.«

Ledecka hatte bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang für ein Novum gesorgt. Die Snowboard-Weltmeisterin gewann sensationell Gold im Super-G und holte sich eine Woche später auch den Olympiasieg im Parallel-Riesenslalom auf dem Snowboard.

Die Snowboard-WM ist vom 31. Januar bis 10. Februar in Park City in den USA, die Alpin-WM findet vom 4. bis 17. Februar im schwedischen Are statt. Der Parallel-Riesenslalom in Utah ist am 4. Februar, der Parallel-Slalom am 5. Februar. Der Super-G ist am 5. Februar die erste Medaillenentscheidung in Are .

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