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Opel-Betriebsrat dementiert Bericht über Stellenstreichungen

Rüsselsheim (dpa) - Der Opel-Betriebsrat hat einen Bericht der «Bild»-Zeitung dementiert, wonach auf die angekündigte Kurzarbeit bei dem kriselnden Automobil-Hersteller langfristig die Streichung fast jeder dritten Stelle folgen soll. «Das ist einfach Unsinn, eine Ente.

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«Wir haben Verträge, die betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2014 ausschließen.» Foto: Oliver Berg/archiv Foto: dpa

Außerdem haben wir Verträge, die betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2014 ausschließen und verhandeln zur Zeit mit GM und Opel über eine Verlängerung bis 2016», sagte der Vorsitzende des Betriebsrats der Adam Opel AG, Wolfgang Schäfer-Klug, der Nachrichtenagentur dpa.

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Die Zeitung berichtete am Samstag unter Berufung auf einen anonymen Insider von einer Geheimstrategie des US-Mutterkonzerns General Motors, die den Abbau von 30 Prozent der Stellen vorsehe. Die geltenden Arbeitsverträge könnten unter Umständen mit dem Hinweis auf eine drohende Insolvenz ausgehebelt werden, heißt es weiter.

Das Blatt zitiert den Aufsichtsratschef bei Opel, Stephen Girsky, mit den Worten, es gebe keine solche Geheimstrategie. «Es ist unwahr, dass Opel einen derartigen Jobabbau in Deutschland plant.» Girsky betonte, dass die Strukturen verschlankt werden müssten. Er verweist aber auch auf die geltenden Verträge bis 2014 und die Verhandlungen über eine Verlängerung der Garantien bis 2016. Alle notwendigen Maßnahmen, um wieder zu alter Stärke zurückzufinden, «nehmen wir in enger Abstimmung mit der IG Metall und dem Betriebsrat vor», bekräftigte Girsky.

Opel hatte am Donnerstag angekündigt, ab September tausende Mitarbeiter in die Kurzarbeit schicken zu wollen. Der kriselnde Autobauer reagiert damit auf den schwachen Absatz. Betroffen sind die Standorte Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach.

Wie andere weitgehend auf den europäischen Markt beschränkte Autobauer belastet die Staatsschuldenkrise die Rüsselsheimer derzeit sehr. In Westeuropa brach der Opel-Absatz im ersten Halbjahr um fast 15 Prozent ein, der Gesamtmarkt verlor «nur» 6,3 Prozent.

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