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Organspende-Skandal: Fassungslosigkeit und Ruf nach harten Strafen

Göttingen (dpa) - Der Skandal um Spenderorgane an der Göttinger Universitätsklinik hat für Entsetzen gesorgt. Sofort wurde der Ruf nach drastischen Strafen laut. Während auf der einen Seite von einem «krassen Einzelfall» die Rede ist, werden auf der anderen Seite neue Kontrollmechanismen gefordert. Der Verdacht: Ein ehemaliger Oberarzt soll im großen Stil Akten gefälscht und die eigenen Patienten beim Empfang von Spenderlebern bevorzugt haben. Der 45-Jährige soll in mindestens 25 Fällen Daten manipuliert haben.

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