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Papier kritisiert Losverfahren bei NSU-Prozess

Köln (dpa) - Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hat das Oberlandesgericht München wegen der Vergabe der Presseplätze im NSU-Prozess kritisiert. Das nun angewandte Losverfahren sei zwar juristisch unanfechtbar, sagte er der Zeitung «Die Welt». Es könne aber «gleichwohl nicht befriedigen». Papier sprach von «Merkwürdigkeiten», die in der Natur des Losens lägen. Er plädierte dafür, die Möglichkeit einer Videoübertragung zu nutzen.

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