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Pause und doch keine Pause

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Supreme Court
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Das oberste Gericht im Vereinigten Königreich hat entschieden, dass die Politiker ihre Arbeit fortsetzen dürfen. Foto: Supreme Court/Press Association Images/dpa Foto: dpa

Es geht schon ziemlich chaotisch zu bei den Politikern im Land Großbritannien. Im Parlament dort gibt es eigentlich jede Menge zu verhandeln.


Doch seit zwei Wochen schon tut sich nichts. Denn der Regierungschef Boris Johnson hat seine Kollegen in den Urlaub geschickt. Dabei wollten die Politiker gar keine Pause.

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Bis Mitte Oktober wollte Boris Johnson das Parlament in eine Zwangspause schicken. Danach wäre aber kaum noch Zeit geblieben, um über eine wichtige Entscheidung zu verhandeln: den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union, oder kurz: dem Brexit. Das britische Volk hatte vor drei Jahren dafür gestimmt, aus dem Zusammenschluss von Staaten in Europa auszutreten. Seitdem wird darum gestritten, wie der Austritt geregelt werden soll.

Nun hat das oberste britische Gericht entschieden: Die Pause wird sofort aufgehoben und das Parlament darf weiter verhandeln. Die Richterin erklärte dazu: Das Parlament habe ein Recht darauf, vor einem so wichtigen Ereignis eine Stimme zu haben. Der Brexit ist zurzeit für den 31. Oktober geplant.