Pech in der vorletzten Prüfung

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Der Surheimer Hermann Gaßner und seine Beifahrerin Lena Öttl schnitten bei der 2. ARC Blaufränkischland Rallye gut ab. (Foto: Harald Illmer-iR7.at)

Gleich bei seinem ersten Rallye-Einsatz in diesem Jahr hat der Surheimer Hermann Gaßner im österreichischen Burgenland bei der 2. ARC Blaufränkischland Rallye gute Ergebnisse eingefahren. Insgesamt waren 74 Teams am Start. Gaßner nahm die acht Wertungsprüfungen über knapp 100 Kilometer in seinem Mitsubishi Evo X mit seiner Beifahrerin Lena Öttl (Straß) in Angriff. »Nach so langer Zeit wieder im Rallyeauto zu sitzen, hat richtig Spaß gemacht«, resümierte Gaßner. »Der Corona-Pandemie geschuldet gab es in Österreich und weiten Teilen der Nachbarländer seit März 2020 keine Rallye-Veranstaltungen mehr, da musste ich einfach dabei sein«, begründete er seinen Einsatz.


Im Vorfeld musste einige Auflagen erfüllt werden, unter anderem war ein negativer Corona-Test Voraussetzung für einen Start. Jeder nahm diese bürokratische Hürden aber gerne auf sich, um endlich wieder Rallye fahren zu können.

Sportlich waren die Teilnehmer dann gleich richtig gefordert: Bei sonnigem, aber kaltem Wetter warteten gleich schnelle Prüfungen durch die Weinberge des Burgenlandes. Das Duo Gaßner/Öttl fuhr von Beginn an in den Top Ten der Gesamtwertung und lag nur wenige Sekunden hinter dem österreichischen Führungsduo der Klasse M, Fischerlehner und Unterweger, die mit ihrem Mitsubishi gestartet sind.

Zur Halbzeit fand sich das Duo bereits auf dem siebten Gesamtrang. Es hatte knapp sechs Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz in ihrer Klasse. Nach dem ersten Durchgang der mit 19 Kilometern längsten Wertungsprüfungen »Deutschkreutz« lag man auf dem sechsten Platz und ging in den letzten Service. Voller Motivation ging es in die beiden letzten Prüfungen – doch dann gab's einen Rückschlag: Der so wichtige zweite Gang quittierte seinen Dienst. Damit kamen Gaßner und Öttl nur als 30. aus dieser Prüfung, dennoch war eine Aufgabe für sie keine Option. Die beiden versuchten im finalen Durchgang, das Beste aus dieser Situation zu machen.

Der Surheimer spielte jetzt seine ganze Routine aus und schaffte es, den zweiten Platz in seiner Klasse zu verteidigen. In der Gesamtwertung verlor das Duo Gaßner/Öttl noch zwei Plätze und fand sich im Endergebnis auf dem achten Platz wieder. »Wir sind mit unserem Ergebnis sehr zufrieden«, betonte Hermann Gaßner.

kartha