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Pilot verwechselt Wiese mit Landebahn: Bruchlandung mit Ultra-Leichtflugzeug in Bad Endorf

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Bad Endorf: Bruchlandung mit Ultra-Leichtflugzeug – Flugzeugabsturz
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In einer Bruchlandung setzte ein Pilot mit seinem Ultraleichtflugzeug am Freitagnachmittag neben einer stillgelegten Bahnstrecke am Boden auf. (Foto: Josef Reisner/dpa)

Bad Endorf – Der vermeintliche Absturz eines Flugzeuges am Freitagvormittag neben einer Bahnstrecke in Bad Endorf entpuppte sich als Bruch- bzw. Notlandung, nachdem der Pilot eine Wiese mit einer Landebahn verwechselt hatte. Der Mann wurde zum Glück nicht verletzt.


Update, Freitagnachmittag: Polizeibericht

Gegen 9.10 Uhr war bei der Einsatzzentrale in Rosenheim die Meldung eingegangen, dass soeben bei Bad Endorf ein Flugzeug abgestürzt sei. Daraufhin wurden von der Einsatzzentrale zahlreiche Rettungskräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei an den Unfallort geschickt.

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Vor Ort stellte sich die Siutation glücklicherweise harmloser als zunächst angenommen dar. Ein 49-jähriger Mann aus Haar ist in Landshut mit seinem Ultra-Leichtflugzeug gestartet und wollte in Bad Endorf landen.

Dabei hat er jedoch eine Wiese, die sich zwischen einem stillgelegten Bahngleis und der Staatsstraße 2092 befindet, mit der eigentlichen Landebahn verwechselt. Da ein Durchstarten aufgrund einer Hochspannungsleitung nicht mehr möglich war, setzte er zur Notlandung an. Der Pilot wurde beim Aufprall nicht verletzt. An seinem Flugzeug dürfte laut Polizei ein Schaden von rund 30.000 Euro entstanden sein.

Zur Absicherung der Unfallstelle und Verkehrslenkung waren die Feuerwehren Bad Endorf, Rimsting und Halfing mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort. Ein ebenfalls eingesetzter Rettungswagen wurde zum Glück nicht benötigt. Zur genauen Klärung des Flugunfalls wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ein Flugsachverständiger hinzugezogen.

Erstmeldung: Zeugen melden Flugzeugabsturz in Bad Endorf

Kurz nach 9 Uhr wurde heute der Polizeieinsatzzentrale in Rosenheim ein Flugzeugabsturz nahe des Gewerbegebiets in Bad Endorf gemeldet. Zahlreiche Einsätzkräfte der Rettungsorganisationen rückten an den vermeintlichen Unglücksort aus.

Der Notruf war wenige Minuten nach 9 Uhr bei der Integrierten Leitstelle eingegangen. Diese verständigte umgehend auch die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Zeugen hatten gemeldet, dass in der Nähe des dortigen Gewerbegebiets ein Luftfahrzeug abgestürzt sein soll.

Derzeit sind zahlreiche Helfer der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei vor Ort im Einsatz. Glücklicherweise scheint sich die Situation nicht so schwerwiegend darzustellen wie zunächst angenommen.

Ersten Überprüfungen zufolge handelt es sich bei dem Flugzeug um ein privates Ultraleicht-Fluggerät, das nahe des Gewerbegebiets an bzw. auf der dortigen Bahnstrecke niederging. Ob es sich um einen Absturz oder eine Notlandung handelt, ist derzeit noch unklar. Der Pilot wurde offenbar nur leicht verletzt.

Die Hintergründe des Vorfalls sind nun Gegenstand des laufenden Rettungseinsatzes und der Ermittlungen der Polizei. Inwieweit Sachschaden entstand oder die dortige Infrastruktur beschädigt wurde, wird derzeit abgeklärt.

Weitere Informationen folgen.

red