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Platz zwei für Toni Palzer

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Stolz auf seine Leistung: Toni Palzer (l.). (Foto: ISMF)

In Madonna di Campiglio fand am Wochenende das große Saisonfinale des ISMF Skimountaineering Weltcups statt. Mit Sprint, Vertical und einem abschließenden Individual standen noch einmal alle drei Disziplinen auf dem Programm, ehe dann zum Abschluss die begehrten Kristallkugeln für die besten Skibergsteiger der Weltcup-Saison vergeben wurden. Mit Platz zwei im Gesamtweltcup und einem weiteren zweiten Platz in der Disziplin Vertical durfte Toni Palzer gleich zwei Kristallkugeln mit in die Ramsau nehmen.


Sprint: Bei strömendem Regen fand unter Flutlicht der letzte Sprintbewerb auf dem berühmten und äußerst steilen Slalomhang »Canalone Miramonti« von Madonna di Campiglio statt. Mit Platz neun in der Qualifikation konnte sich Palzer locker für die Finalläufe qualifizieren. Nach einem spannenden Halbfinale wäre für den Ramsauer eigentlich Schluss gewesen, die Disqualifikation des Schweizers Arno Lietha wegen eines zu leichten Skis aber hatte für Palzer die unerwartete Teilnahme am Finale zur Folge. Mit Platz sechs im Endklassement waren es für Palzer wieder wichtige Punkte im Kampf um den Gesamtweltcup.

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Vertical: Am Donnerstag brachte ein Genua-Tief winterliche Verhältnisse für das Vertical-Rennen mit sich. 600 Höhenmeter zur Bergstation des Monte Spinale galt es für die Athleten zu bewältigen. Vom Start weg war Toni Palzer an der Spitze des Feldes präsent und kam in einem sehr knappen Rennen auf Platz fünf. Ein fünfter Platz, der für den Ramsauer viel Erleichterung und Freude mit sich brachte – sowohl Platz zwei im Vertical-Weltcup, als auch der zweite Rang im Gesamtweltcup waren somit in trockenen Tüchern.

Individual: Wie schon so oft in dieser Saison musste der Individual-Bewerb den vorherrschenden Witterungs- und Lawinenverhältnissen angepasst werden. Auch wenn es nicht möglich war, das Rennen im spektakulären Gelände der Brenta-Dolomiten durchzuführen, so schafften es die Veranstalter, zum großen Saisonfinale ein würdiges und anspruchsvolles Rennen auf die Beine zu stellen. Drei lange Anstiege und 1 600 Höhenmeter versprach das Höhenprofil. Für Palzer fand das letzte Individual der Saison leider bereits am ersten Anstieg ein vorzeitiges Ende. Aufgrund eines Infekts musste der Ramsauer entkräftet aussteigen.

»Etwas Glück im Sprint, ein solides Vertical und ein Individual, das ich an diesem Tag einfach nicht zu Ende bringen konnte«, so Palzer. »Viel wichtiger aber war es für mich, bei dieser letzten Weltcupstation meinen bis dahin zweiten Rang im Gesamtweltcup nach Hause zu bringen. Das ist mir gelungen und darüber freue ich mich sehr!« Andreas Hartmann