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Plötzlich fiel Davids Freund in Ohnmacht

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David Püls und Thomas Draser
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David würde später gerne in der Medizin arbeiten. Foto: Silas Stein/dpa Foto: dpa

Eigentlich wollte David nur in der Mensa essen. Doch dann ging alles ganz schnell. An seinem Tisch habe es Streit um einen Sitzplatz gegeben, erzählt er. Plötzlich habe ein Mitschüler einen seiner Freunde in den Schwitzkasten genommen und gewürgt. Dann fiel Davids Freund in Ohnmacht.


David ist elf Jahre alt und geht in Wiesbaden im Bundesland Hessen zur Schule. An den Tag im Winter vor einem Jahr erinnert er sich noch gut. Zum Glück wusste David sofort, was zu tun war.

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Er hatte sich nämlich mal von seiner Mutter erklären lassen, was man in solchen Fällen macht. David legte also seinen Freund auf die Seite und stützte den Kopf. Fachleute sprechen bei dieser Position von der stabilen Seitenlage. So soll der Ohnmächtige gut atmen können.

»Ich hatte ehrlich gesagt ein bisschen Angst«, sagt David heute. Zusammen mit einem Lehrer brachte er seinen Freund ins Krankenzimmer und redete mit ihm. Dann kamen die Sanitäter zu Hilfe. »Ein paar Tage später ging es ihm wieder besser«, sagt David.

Für seinen Einsatz bekam David später eine Freikarte für einen Erste-Hilfe-Kurs. »Das war schon bemerkenswert, wie er sich gekümmert hat«, lobt ein Experte. Auch wenn David findet: Das war keine große Sache!

Fachleute meinen, man soll sich informieren, wie man anderen helfen kann. Denn im Notfall ist es wichtig, schnell zu handeln.