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Politik sucht Antwort auf «Pegida» - Neue Demonstrationen in Dresden

Dresden (dpa) - Der Widerstand gegen die Anti-Islam-Bewegung «Pegida» wächst. Kurz vor einer neuen Kundgebung des Bündnisses setzten die Kirchen in Dresden am Abend Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. Rund 400 Menschen versammelten sich zu einem ökumenischen Friedensgebet in der Kreuzkirche. Das Bündnis «Dresden Nazifrei» kündigte einen großen Protestzug durch die Innenstadt an. Altkanzler Gerhard Schröder forderte einen «Aufstand der Anständigen». Das «Pegida»-Bündnis wollte am Abend in Dresden erneut gegen eine vermeintliche «Überfremdung» Deutschlands mobilmachen.

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