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Politik und Ärzte nach Organspende-Skandal unter Druck

Regensburg (dpa) - Der Organspende-Skandal an den Unikliniken in Göttingen und Regensburg setzt die Politik zunehmend unter Druck. Ordnungsrahmen und Regelwerk der Transplantationsmedizin werden immer lauter hinterfragt. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr berief ein Krisentreffen für Ende August ein. Andere Politiker verlangten harte Strafen. Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, wiederum warf Regierung und Justiz in Bayern Versagen vorwarf. Die Transplantationszentrale Eurotransplant im niederländischen Leiden forderte mehr Kontrollen.

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