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Polizeimeister und Spitzensportler

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Bei der Ernennung (v.l.): Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger, Polizeidirektor Hans Girschick, Florian Funk, Bischofswiesens Bürgermeister Thomas Weber, Sandra Kroll, Bereitschaftspolizeipräsident Wolfgang Sommer, Melanie Hochreiter, Josef Lechner, Leitender Polizeidirektor Johann Peter Holzner, Tim Brendel, Stimmkreisabgeordnete Michaela Kaniber, Landrat Georg Gabner und Ausbilder Jürgen Kamm. (Foto: Polizei)

Der Präsident der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Wolfgang Sommer, ernannte am Freitagvormittag in Ainring die ersten Wintersportler aus der Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei zu Polizeimeistern. Darunter auch die Weltcupfahrerinnen Sandra Kroll und Melanie Hochreiter. Bei der festlichen Ernennung am Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei (BPFI) waren Ehrengäste aus Politik und Sportverbänden sowie Behörden und Polizei.


Darunter unter anderem die Stimmkreisabgeordnete Michaela Kaniber (CSU), Landrat Georg Grabner, die Bürgermeister Hans Eschlberger aus Ainring und Thomas Weber aus Bischofswiesen, Vertreter aus dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr sowie Hans Wolf von Schleinitz, Präsident des Bayerischen Bob- und Schlittenverbandes, und natürlich die Familien der Sportler.

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Bobpilotin Sandra Kroll (23 Jahre) aus Berchtesgaden, Slalom-Snowboarderin Melanie Hochreiter (21) aus Bischofswiesen sowie Rodler Tim Brendel (23) aus Schönau am Königssee werden nun nach ihrer Ausbildung angesichts ihrer Leistungssportkarriere in eine spezielle Sportfördergruppe in Ainring integriert.

Polizeipräsident Wolfgang Sommer erinnerte bei der Ernennungsfeier am BPFI daran, dass die Bayerische Polizei vor fünf Jahren damit begann, Spitzensportler zu fördern, und diese Aufgabe der Bereitschaftspolizei übertrug. Spitzensportler brächten alle Voraussetzungen für den Polizeiberuf mit, so Sommer. »Sie sind hoch motiviert und sehr strebsam. Sie gehen sowohl ihr Leben als auch ihren Beruf mit großem Elan und großer Zielstrebigkeit an.« Weiter schrieb der Polizeipräsident den jungen Menschen hohe Belastbarkeit und Teamfähigkeit zu. Eigenschaften, die auch wesentliche Elemente erfolgreicher polizeilicher Arbeit seien. »Das Projekt Spitzensportförderung hat sich sehr gut bewährt«, sagte er zum Ende seiner Festansprache, ehe er den jungen Menschen die Ernennungsurkunde aushändigte.

Am 1. August beginnen in Ainring neun neue Winterspitzensportler die Ausbildung. Die Spitzensportförderung ermöglicht herausragenden Sportlern eine auf fünf Jahre gestreckte maßgeschneiderte Berufsausbildung. Pro Jahr absolvieren die Nachwuchsbeamten einen viermonatigen Ausbildungsabschnitt und sind acht Monate für die Wettkampfphase freigestellt.

Die Leistungssportler können so eine Sportkarriere auf Weltklasseniveau mit einer qualifizierten Berufsausbildung vereinen und sich beruflich absichern. Weitere Informationen im Internet unter www.polizei.bayern.de/bepo/wir/spitzensport/. fb

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