weather-image
17°

Polizeipräsidium zieht Unfallbilanz für 2020

0.0
0.0
Polizeipräsidium
Bildtext einblenden
Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Südliches Oberbayern – Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd hat seine Unfallstatistiken für das vergangene Jahr 2020 herausgegeben. Insgesamt ist ein deutlicher Rückgang der Verkehrsunfallzahlen festzustellen. Bei einer Verkehrsteilnehmergruppe gab es 2020 jedoch mehr Unfälle als im Jahr zuvor.


Der Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd umfasst die kreisfreie Stadt Rosenheim sowie die neun Landkreise Rosenheim, Miesbach, Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting, Mühldorf, Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen. Zusätzlich sind im Bereich der Landkreise Starnberg, Erding und München sowie der Landeshauptstadt München knapp 60 Autobahnkilometer als Übertragungsbereich zu betreuen. Insgesamt summiert sich das Straßennetz auf eine Länge von ca. 15.500 km.

Anzeige

1.246.970 Kraftfahrzeuge waren zum Stichtag 31.12.2020 im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums zugelassen. Dies entspricht einer Steigerung von 2,5% bzw. 30.603 Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr (31.12.2019).

Gesamtentwicklung – Verkehrsunfälle 2020 im südlichen Oberbayern

Mit insgesamt 33.492 Verkehrsunfällen ist 2020 ein deutlicher Rückgang der Verkehrsunfall-Zahlen festzustellen. Dies betraf alle Unfallgruppen, also sowohl Unfälle mit Personenschaden als auch Unfälle mit Sachschaden.

Mit 78 Verkehrstoten kamen 2020 im Straßenverkehr zehn Personen weniger ums Leben als noch im Jahr zuvor (2019: 88).

Überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit ist für mehr als ein Drittel der Verkehrsunfalltoten ursächlich.

Während es bei den jungen Erwachsenen, Senioren, Fußgängern und Schulwegunfällen eine erfreuliche Entwicklung gibt, ist bei Unfällen mit Beteiligung eines Rad- Pedelec- oder Motorradfahrers 2020 eine teils deutliche Steigerung festzustellen.

Auf den Straßen und öffentlichen Verkehrsflächen im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ergab sich bei der Gesamtunfallentwicklung ein Rückgang um 16,6% von 40.182 auf 33.492 Unfälle. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Sachschaden/Anzeige verringerte sich ebenso von 11.533 auf 9.142 (- 20,7%) wie die Anzahl der Kleinunfälle von 22.858 auf 18.829 (- 17,6%). Bei den Kleinunfällen sind 6.874 Wildunfälle enthalten (Vorjahr 7.241; - 5,1%).

Auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden ging um 4,7% auf 5.521 zurück. Verletzt wurden dabei 6.975 Personen (- 9,1%), getötet wurden 78 Personen (Vorjahr 88; - 11,4%).

Die Unfallfluchten reduzierten sich deutlich um 20,7% auf 6.625 Unfälle.

fb/red


Einstellungen