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Pommes als Waffe gegen Haarausfall? Fritten fördern das Haarwachstum

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Pommes als Heilmittel gegen Haarausfall? Tatsächlich: Forscher beweisen, dass eine bestimmte Chemikalie den Haarwuchs fördert. (Foto: Ina Fassbender/dpa)

Daran hat noch niemand gedacht: Sind Pommes der Durchbruch im Kampf gegen Haarausfall? Forscher sind sich sicher: Eine Chemikalie in McDonald's-Fritten fördert den Haarwuchs.


Dass die fettigen Kartoffelstäbchen auch eine gesunde Seite an sich haben, klingt erstaunlich. Aber es ist wahr: Pommes fördern den Haarwuchs. Zumindest die von McDonald's, denn die werden mit einer bestimmten Chemikalie frittiert. Polydimethylsiloxan. Der Schlüssel zum vollen Haar?

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Forscher aus Japan haben diese Chemikalie zufällig entdeckt. Der Fast-Food-Riese McDonald's verwendet sie bei Frittieren, damit das Öl nicht überschäumt. Deshalb bleibt sie anschließend an den Pommes haften.

Wie die Forscher auf den Stoff aufmerksam wurden, bleibt unbekannt. Fest steht nach ihren Untersuchungen allerdings: Der Stoff unterstützt die Produktion von sogenannten Haarfollikeln, die im Kampf gegen Haarverlust eine bedeutende Rolle spielen. In einem Labortest injizierten die Forscher den Stoff mehreren Mäusen, bei denen wenige Tage später ein erhöhtes Haarwachstum einsetzte.

Wie immer liegt die Lösung aber nicht in den Pommes selbst, sondern lediglich in der zum Frittieren verwendeten Chemikalie. Viele Kartoffelstäbchen sind also weiterhin nicht das Allzweckmittel gegen Haarausfall. Allerdings können wir davon ausgehen, dass das Polydimethylsiloxan die Haarforschung und damit auch die Shampoo- und Tabletten-Industrie revolutionieren kann.

red/fb