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Positive Dopingprobe: Jamaikas Bobchef sagt Aufklärung zu

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Eine jamaikanische Olympia-Teilnehmerin im Bob hatte vor Olympia eine positive Dopingprobe. Foto: Tobias Hase Foto: dpa

Kingston (dpa) - Eine der beiden jamaikanischen Olympia-Teilnehmerinnen im Bob ist vom Weltverband über eine positive Dopingprobe vor den Olympischen Winterspielen informiert worden.


Jamaikas Bob-Verbandspräsident Chris Stokes teilte der Zeitung «Jamaica Gleaner» allerdings nicht mit, ob Pilotin Jazmine Fenlator-Victorian oder Abschieberin Carrie Russell von dem auffälligen Test betroffen ist. Die positive Probe sei im Training Mitte Januar in der Schweiz genommen worden. Vom Weltverband gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Bei den Winterspielen in Pyeongchang hatte das Team Platz 18 belegt.

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Stokes sagte, der Verband werde nun mit der Nachricht umgehen. Er deutete an, dass er an die Unschuld der Athletin glaube. Der Kampf gegen verbotene leistungssteigernde Mittel in der Welt könne auch einen selbst betreffen, meinte Stokes: «Du spielst deinen Part, und du tust das, indem du kooperierst, und ich bin sicher, dass alles aufgeklärt wird.» Die Athleten beim Thema Doping zu erziehen, sei immer eine Säule im Programm des Verbandes gewesen. Dies begründe auch einen Teil seiner Zuversicht, erklärte der jamaikanische Bob-Verbandspräsident.

Bericht des "Jamaica Gleaner"