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Potsdam im Pokalfinale gegen Wolfsburg

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Trainer Bernd Schröder erreichte mit Turbine Potsdam das Pokalfinale. Foto: Patrick Pleul Foto: dpa

Potsdam (dpa) - Nach dem VfL Wolfsburg hat sich auch Turbine Potsdam für das Endspiel um den DFB-Pokal im Frauenfußball qualifiziert. Der deutsche Meister bezwang Pokalverteidiger Bayern München im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion mit 4:1 (0:0, 1:1) nach Verlängerung.


In der zweiten Hälfte hatten sich die Gastgeberinnen in Potsdam vor 2260 Zuschauern - unter ihnen auch der Brandenburger Ministerpräsident Matthias Platzeck - leichte Vorteile erkämpft. Das 1:0 durch Lisa Evans (52.) war der Lohn. In den letzten 15 Minuten schienen die Potsdamerinnen mit ihrer Kraft aber am Ende und kassierten durch Sarah Hagen (81.) den Ausgleich. In der Verlängerung verwandelte Yuki Ogimi einen Foulelfmeter (102.), das 3:1 (118.) machte wieder Evans. Pauline Bremer (120.) schoss das 4:1.

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Die Wolfsburgerinnen hatten durch ein 5:0 (1:0) über den SC Freiburg den Sprung ins Finale am 19. Mai in Köln geschafft. Der Bundesliga-Spitzenreiter aus Wolfsburg war durch zwei Tore von Martina Müller sowie je einem Treffer von Alexandra Popp, Luisa Wensing und der Ex-Potsdamerin Conny Pohlers zum Kantersieg über Freiburg gekommen. In der 68. Minute hatte der SC Carmen Höfflin durch einen Platzverweis verloren.