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Preise für lustige Studien

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KINA - Preise für lustige Studien
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Diese beiden Forscher trugen bei der Preisverleihung Anzüge mit Geldscheinen. Foto: Elise Amendola/AP/dpa Foto: dpa

Auf der Bühne stehen zwei Männer. Sie tragen Anzüge, nicht schwarz oder blau, sondern voller Geldscheine. Das ist ungewöhnlich, und deshalb sehr passend: Denn die beiden Männer haben zum Thema Geldscheine geforscht.


In der Nacht zum Freitag traten sie bei einer verrückten Preisverleihung auf. Da werfen Forscher Papierflieger durch den Saal. Manche Erfinder singen kleine Opern auf der Bühne. Und Wissenschaftler erklären auf lustige Weise ihre Beobachtungen.

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Das Programm passt gut zur dieser Feier. Denn es geht um verrückte Forschungen. In diesem Jahr hatten sich Forscher zum Beispiel gefragt: Warum kacken Wombats würfelförmig? Wie fühlt es sich an, sich an einer juckenden Stelle zu kratzen? Wie gesund ist Pizza?

Insgesamt zehn Studien erhielten in diesem Jahr den Ig-Nobelpreis. Dieser Name ist eine Anspielung auf die berühmten Nobelpreise. Das sind sehr wichtige Preise für Wissenschaftler. Die Abkürzung IG steht für das englische Wort ignoble. Das bedeutet unedel oder unwürdig.

Unwürdig? Nun ja, bei dem Ig-Nobelpreis geht es nicht unbedingt um Wissen, das die Welt voranbringt. Die Preise erhalten ungewöhnliche Studien, die zum Lachen anregen sollen, aber auch zum Nachdenken.