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Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in der Flüchtlingspolitik

Berlin (dpa) - Pro Asyl hat der CDU vor Beginn ihres Parteitags in Essen einen «drastischen Rechtsruck auf Kosten der Menschenrechte von Flüchtlingen» vorgeworfen. Die CDU rede zwar von Europa als Wertegemeinschaft, in der konkreten Politik sollen die Werte Europas ausgehebelt werden, erklärte Geschäftsführer Günter Burkhardt. CDU-Vize Thomas Strobl hatte ein Positionspapier vorgelegt, in dem vorgeschlagen wird, die Abschiebehaft für abgelehnte Asylbewerber auszuweiten und Sozialleistungen für sie zu kürzen.

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