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Prozess um anonyme Samenspende - Tochter will Namen des Vaters

Hamm (dpa) - Das Oberlandesgericht Hamm entscheidet heute, ob ein mit einer Samenspende gezeugtes Kind den Namen seines Vaters erfahren darf. Geklagt hat eine junge Frau, deren Mutter sich auf diese Weise anonym hatte befruchten lassen. Vor dem Landgericht Essen hatte die Klägerin in erster Instanz keinen Erfolg. Der beklagte Mediziner beruft sich auch darauf, dass die Daten zu dem Fall nicht mehr vorliegen. Gesetzlich wurde eine längere Aufbewahrungsfrist erst vorgeschrieben, nachdem die Klägerin geboren war.

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