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Pumptrack-Antrag einhellig zugestimmt

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Die Skater und Biker freuen sich schon: Auf dem Salinenplatz sollen ein Pumptrack und ein Skateplatz angelegt werden. (Foto: Wechslinger)

Berchtesgaden – Der Marktgemeinderat Berchtesgaden hat dem Antrag zum Neubau eines Pumptracks und Skateparks auf dem Salinenplatz in seiner jüngsten Sitzung am Montagabend einhellig zugestimmt. Somit ist das Genehmigungsverfahren eingeleitet und Fördermöglichkeiten können überprüft werden.


Freude bei Bürgermeister und Gemeinderat: Die Skate- und Bike-Anlage wird endlich gebaut. »Das ist seit 17 Jahren im Gespräch«, erklärte Franz Rasp. Verantwortlich für den aktuellen Plan ist Marktbaumeister Peter Hasenknopf höchstpersönlich. Wie der Bürgermeister erklärte, sei die Anlage bautechnisch unproblematisch. Im Gegensatz zum Immissionsschutz, der nun im Genehmigungsverfahren überprüft werde. Der Rollsport-Park eigne sich für »Dreijährige auf dem Laufrad« genauso wie für »sehr gute Skater«, nicht jedoch für Profis. »Die müssen weiterhin nach Wals-Siezenheim fahren«, so Rasp.

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Rosi Plenk (FW) findet das Projekt »super«, wollte aber wissen, ob Beton als Untergrund wirklich besser sei als Asphalt, wie es heimische Skater in der Wochenend-Ausgabe des »Berchtesgadener Anzeigers« ausgeführt hätten. Wie Franz Rasp erklärte, sei für den Skate-Park tatsächlich Beton vorgesehen, weil dieser Untergrund für Skater sicherer und leiser sei. Der Pumptrack hingegen bekomme Asphalt.

Der Bürgermeister erläuterte auf Nachfrage auch, dass es keine eigenen Toiletten geben werde, das öffentliche WC im Bahnhof aber in unmittelbarer Nähe sei. Auch seien ausreichend Sitzgelegenheiten und große Mülleimer eingeplant. Außerdem hätten die Biker und Skater in mehreren Gesprächen deutlich gemacht, dass die Gründung eines eigenen Rollsportvereins denkbar wäre.

Bartl Mittner (SPD) würde es, wie er anmerkte, begrüßen, wenn es einen »direkten Ansprechpartner, der die Verantwortung übernimmt«, gebe. Franz Rasp sieht das Problempotenzial allerdings weniger bei den Nutzern der Anlage, als beim »Golf-Fahrer, der den Kofferraum aufmacht und die Musi aufdreht«. Christian Fischer