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»Quatuor Tchalik« gewinnt den Internationalen Mozartwettbewerb

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Das Quartett »Quatuor Tchalik« (Foto) aus Frankreich hat den 1. Preis beim 13. Internationalen Mozartwettbewerb der Universität Mozarteum Salzburg in der Sparte Streichquartett gewonnen. Die französischen Geschwister Gabriel, Louise, Sarah und Marc Tchalik überzeugten die Jury unter dem Vorsitz von Lukas Hagen sowohl in den Vorrunden als auch bei ihrem Finalkonzert im Solitär der Universität Mozarteum, in dem sie Werke von W. A. Mozart, Thierry Escaich und Johannes Brahms interpretierten. Zusätzlich zum 1. Preis in Höhe von 20 000 Euro, gestiftet von der Stadt Salzburg, erhielt das Quatuor Tchalik als Sonderpreis der Stiftung Mozarteum eine »Neue Mozart Gesamtausgabe«. Der 1. Preis beinhaltet auch die Einladung zu Auftritten im Rahmen von Veranstaltungen der Universität Mozarteum Salzburg und der Internationalen Sommerakademie Mozarteum. Die seit frühester Kindheit gemeinsam musizierenden Künstler feierten ihr Debüt als Streichquartett im Jahr 2013. Der 2. Preis in Höhe von 12 000 Euro von einem privaten Stifter ging an das »Eliot Quartett« mit Musikern aus Deutschland, Russland und Österreich. Das Ensemble, das am Finaltag auf Werke von W. A. Mozart, Béla Bartók und Ludwig van Beethoven setzte, wurde 2014 gegründet. Die vier Musiker wurden an der HfMDK Frankfurt am Main sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid ausgebildet. Benannt ist das Quartett nach dem amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot, der sich von den Streichquartetten Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk »Four Quartets« inspirieren ließ. Mit dem 3. Preis in Höhe von 8000 Euro, gestiftet vom Komponisten, Dirigenten und Musikwissenschaftler Maestro Graziano Mandozzi, wurde das 2015 gegründete »Quatuor Akos« ausgezeichnet. (Foto: Universität Mozarteum/Christian Schneider)


 
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