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Radeln für den guten Zweck

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Daniel Bichlmann (von links), Helmut Trettwer, Martin Braxenthaler und Michael Teuber fuhren gestern Bestellungen von einem Traunsteiner Café aus. Ein Teil des Erlöses kommt der Laureus-Sport-for-Good-Stiftung zugute. (Foto: Brenninger)

Die Maloja Pushbikers sind die neue sportliche Heimat von Radprofi Daniel Bichlmann aus Siegsdorf. Der Rennradprofi fühlt sich wohl in seinem neuen Team, auch weil es sich sozial engagiert. Seit diesem Jahr kooperiert das Radteam etwa mit der gemeinnützigen Laureus-Sport-for-Good-Stiftung.


Die Stiftung nutzt die Kraft des Sports mit dem Ziel, benachteiligte Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen und dadurch einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen. »Wir wollen Menschen verbinden und Werte vermitteln«, macht Paul Schif, Geschäftsführer der Laureus-Sport-for-Good-Stiftung in Deutschland, deutlich.

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Um Spenden für die Stiftung zu sammeln, startete man nun eine gemeinsame Aktion: Einige Radprofis der Maloja Pushbikers um Daniel Bichlmann fahren bereits am heutigen Freitag Bestellungen des Cafés Wiggerl17 in Traunstein aus. Die Aktion wird morgen, Samstag, fortgesetzt. Neben den Radprofis waren auch die Laureus-Botschafter Michael Teuber, mehrfacher Paralympic-Sieger, Weltmeister und Weltrekordhalter im Paracycling, sowie der Surberger Martin Braxenthaler, Monoski-Legende und einer der erfolgreichsten Athleten der paralympischen Geschichte, dabei. Auch die Rennrodler Tobias Wendl und Tobias Arlt beteiligten sich an der Aktion.

Die Geschäftsführer des Wiggerl17, Boris Rüther und Johannes Semmler, spenden 25 Prozent des Erlöses des zweitägigen Lieferdienstes an die Laureus-Stiftung. »Das ist eine coole Sache«, findet Daniel Bichlmann. »Der Gedanke ist sehr schön und deshalb unterstützen wir das auch gerne.« Auch Martin Braxenthaler lobt die Idee der Stiftung, die er bereits seit 2007 unterstützt. »Die Idee, die dahinter steckt, hat eine unglaubliche Wertigkeit.« Kinder und Jugendliche können durch den Sport viel für das spätere Leben lernen, ist er überzeugt. »Sie können Selbstvertrauen aufbauen, aber etwa auch lernen mit Erfolg und Misserfolg umzugehen.« Gerade in Zeiten des Lockdowns sehe man, wie wichtig der Sport sei. »Es geht gerade auch viel kaputt.« Auch deshalb sei diese Aktion so wichtig. »Jeder kann einen kleinen Beitrag leisten.«

Das Wiggerl17 ist übrigens auch ein neuer Partner des Projekts »Ride our Routes«. Dieses haben die Maloja Pushbikers im vergangenen Jahr initiiert. Die Idee, die dabei dahintersteckt, ist einfach: Es sollen die schönsten Radrouten abseits von Verkehr und Trubel im Oberland und dem Tegernseer Tal gezeigt werden. Die Pushbikers möchten damit ihre Ortskenntnisse und ihr Verständnis von Radrouten, die sich wirklich lohnen, teilen und ebenso einen Beitrag leisten, ihre Heimatregion von übermäßigem Verkehr zu entlasten. Bisher sind zwölf Routen online und über Strava verfügbar. SB

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