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Rätselraten vor Wahl zum »Sportler des Jahres«

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Heißer Kandidat
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Diskus-Olympiasieger Robert Harting hat gute Chancen, Sportler des Jahres zu werden. Foto: Marius Becker Foto: dpa

Baden-Baden (dpa) - Wer wird's? Das Rätselraten hat am Sonntag ein Ende. Dann werden zum 66. Mal im Kurhaus von Baden-Baden die »Sportler des Jahres« gekürt.


Für die seit 1947 durchgeführte Wahl haben 1500 Journalisten ihre Stimme abgegeben. Gesucht werden die Nachfolger von Biathletin Magdalena Neuner, Basketball-Superstar Dirk Nowitzki und der Bundesliga-Fußballer von Borussia Dortmund.

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Insider und solche, die es gerne wären, überschlagen sich fast schon traditionell mit ihren Spekulationen zum Athletenfest. Manche Experten meinen den Ausgang des pompösen Gala-Abends im festlichen Bénazet-Saal schon zu kennen.

Die Fußstapfen bei den Männern sind groß - auch wortwörtlich. 2011 durfte sich Nowitzki nach dem NBA-Titel mit den Dallas Mavericks über die Ehrung freuen. Diesmal könnten Diskus-Olympiasieger Robert Harting oder Golf-Ryder-Cup-Gewinner Martin Kaymer in der Gunst der Sportjournalisten ganz oben stehen.

Große Chancen werden auch Formel-1-Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel eingeräumt. Es wäre sein zweiter Streich nach 2010. Allerdings wird der Heppenheimer wegen des Nationenpokals »Race Of Champions« in Thailand nicht anwesend sein.

Auf einen Live-Auftritt wird auch Borussia Dortmund verzichten müssen. Wegen des Hinrundenabschlusses bei der TSG 1899 Hoffenheim ist der aktuelle Doublesieger und letztjährige Gewinner verhindert.

Nach einer Gala-Saison hätte auch Handball-Rekordmeister THW Kiel die Auszeichnung als »Mannschaft des Jahres« verdient. Erst am Sonntag kassierten die »Zebras« ihre erste Bundesliga-Niederlage nach 51 Spielen.

Auf die Nachfolge Dortmunds können ebenso die Beachvolleyballer Julius Brink und Jonas Reckermann hoffen, die in London Gold gewonnen hatten. Oder der Deutschland-Achter, der in der englischen Hauptstadt ebenfalls zum Sieg ruderte.

Biathlon-Königin Neuner hatte sich zwar Anfang dieses Jahres vom aktiven Sport verabschiedet. Doch auf ihrer Goodbye-Tour gewann sie noch zum dritten Mal den Gesamtweltcup. Die Doppel-Olympiasiegerin könnte nach 2007 und 2011 erneut in Baden-Baden jubeln. Konkurrenz erhält sie etwa von Siebenkämpferin Lilli Schwarzkopf oder Tennis-Profi Angelique Kerber.

Die Vorbereitungen für die von Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne moderierte Gala laufen schon seit Wochen auf Hochtouren. »Das ZDF hat den Bénazet-Saal in eine Baustelle verwandelt«, sagte Cheforganisator Klaus Dobbratz augenzwinkernd und kündigte an: »Wir werden die größte Sportlerdichte der vergangenen Jahre haben.«

Die Vorfreude der Athleten ist groß. »Ich kann es kaum erwarten, wieder zu kommen«, meinte Hockey-Rekordnationalspieler Matthias Witthaus. Für das Stelldichein der Sportprominenz hat Dobbratz vor allem einen Wunsch: »Ich hoffe, dass alle den Abend verlassen und sagen: Das war wieder eine wunderschöne Sportlerfete.«

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