weather-image
28°

Red Bull überzeugt: Auto war regelkonform

0.0
0.0
Disqualifikation
Bildtext einblenden
Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo wurde beim GP von Australien disqualifiziert. Foto: Diego Azubel Foto: dpa

Melbourne (dpa) - Red Bull ist überzeugt, dass der Wagen des disqualifizierten Daniel Ricciardo nicht gegen geltendes Formel-1-Recht verstoßen hat.


«Es ist kein Fehler von Daniel und ich glaube, es ist auch kein Fehler des Rennstalls», sagte Teamchef Christian Horner in Melbourne. Dass bei Ricciardos Wagen ein unerlaubt hoher Benzindurchfluss festgestellt worden war, lag nach Meinung des Briten an einem fehlerhaften Sensor, mit dem die Teams ausgerüstet werden.

Anzeige

Die Messungen durch eigene Apparaturen hätten «null» Abweichung von den erlaubten 100 Kilogramm Sprit in der Stunde ergeben. «Das Team entschied sich dafür, seine eigene Verbrauchsmessung zu benutzen, ohne sich dabei an die Anweisungen der FIA zu halten. Das steht im Widerspruch zu der Technischen Direktive 016-14», hieß es in der Urteilsbegründung der Rennkommissare, die Ricciardo fünf Stunden nach der Zieldurchfahrt am Sonntag aus den Ergebnislisten des Großen Preises von Australien strichen.

Horner räumte ein, dass die FIA Red Bull während des Rennens darauf hingewiesen hatte, dass die Durchflussmenge über dem Maximalwert lag und man sie drosseln sollte. Dies befolgte Red Bull aber nicht, weil man von fehlerhaften Werten ausging, die den Rennkommissaren vorlagen. Das Team hatte unmittelbar nach dem Ausschluss Protest angekündigt.