weather-image
23°

Regen und Schnee nach bitterkalten März-Nächten

Der Frühling hat es schwer
Der Frühling hat es in diesem Jahr schwer: Eine Narzisse lässt ihre Blüte im Schnee hängen. Foto: Martin Gerten Foto: dpa

Offenbach (dpa) - Es wird deutlich milder in Deutschland, aber nach Frühling fühlt sich das Wochenende nicht an. «Eher nasskalt» beschreibt Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach die kommenden Tage.


Tief «Andreas» werde von Westen dicke Wolken bringen, die je nach Temperatur Regen oder Schnee abladen. Die Temperaturen steigen auf magere neun Grad plus.

Anzeige

Ganz im Süden heizt der Föhn die Luft stärker auf: «Am Alpenrand kann man den Cappuccino durchaus im Freien genießen - windgeschützt, versteht sich», sagte Paetzold am Freitag. Ganz im Osten halte sich die kalte Luft länger, dort könne auch die Nacht zum Sonntag noch einmal klirrend kalt werden. Westlich des Rheins bleibt es dann vielerorts frostfrei.

Auch für den Frühlingsanfang am nächsten Mittwoch (20. März) machen die Meteorologen keine Hoffnung. Viele Wolken, Regen oder Schnee und einstellige Temperaturen, in der Nacht leichter Frost - so die DWD-Prognose.

Die vergangenen Nächte waren überall in Deutschland bitterkalt, an vielen Orten gab es zweistellige Minusgrade. «Besonders kalt war es in der Nacht zum Freitag in der Mitte Deutschlands, in Hessen und dem südlichen Nordrhein-Westfalen», sagte Paetzold. Etliche März-Frostrekorde wurden schon in der Nacht zum Donnerstag eingestellt. Im thüringischen Tegwitz registrierte der DWD minus 17,6 Grad - die bisher kälteste März-Nacht hatte es dort 2010 mit minus 13,9 Grad gegeben. «Aber auch in vielen anderen Orten waren die vergangenen drei Nächte kälter als minus 15 Grad», sagte Paetzold.