Regenwald mit Drohnen bewachen

Brasilien
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Der brasilianische Ureinwohner Bitaté übt mit einer Drohne. Die soll helfen, den Regenwald zu überwachen. Foto: Fernando Souza/dpa Foto: dpa

Von oben sieht der Regenwald in Brasilien undurchdringlich aus: ein riesiges grünes Tuch. Doch auch dort leben Menschen: Ureinwohner des Landes, Indigene genannt. Meist leben sie sehr abgeschieden in kleinen Dörfern, weit weg von den Städten. Dort jagen und fischen sie zum Beispiel.


Doch ihre Wohngebiete sind bedroht: Andere Menschen reißen Lücken in den Regenwald. Sie verbrennen die Bäume, um Äcker anzulegen, obwohl das verboten ist. Das ist eine große Gefahr für Indigene. Es schadet zudem dem Klima auf der Erde. Denn wird Regenwald verbrannt, gelangen schädliche Gase in die Luft.

Damit nicht noch mehr solcher Verbrechen geschehen, lernen einige Indigene jetzt, Drohnen zu steuern. Mit den kleinen Fluggeräten können sie dann zum Beispiel Bilder machen und Eindringlinge entdecken. Denn, so sagt es einer der Indigenen: »Das Land bedeutet alles für uns Ureinwohner.« Deshalb wollen sie es jetzt auch mit Hilfe moderner Technik selbst schützen.