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Regierung: Derzeit keine Spielräume für Abbau «kalter Progression»

Berlin (dpa) - Trotz sich abzeichnender Rekord-Steuereinnahmen können Arbeitnehmer auf keine raschen Entlastungen und mehr Kaufkraft durch einen Abbau heimlicher Steuererhöhungen hoffen. Die Bundesregierung sieht vorerst keine Chancen für eine Minderung der sogenannten kalten Progression. Diese bewirkt, dass Lohnsteigerungen durch höhere Steuersätze wieder aufgezehrt werden. Die Steuereinnahmen eröffneten keine zusätzlichen Möglichkeiten, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Priorität habe die Sanierung des Haushalts.

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