Reisende geben sich mit gefälschten Ausweisen als Franzosen aus

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Foto: Symbolbild/Bundespolizei

Bad Reichenhall – Die Bundespolizei hat am 4. Juni bei Grenzkontrollen auf der A8 am Walserberg die unerlaubte Einreise einer vierköpfigen Familie vereitelt. Die Kosovaren hatten sich mit gefälschten Ausweisen als Franzosen ausgegeben.


Bundespolizisten stoppten am Freitagmorgen bei einer Reisebuskontrolle auf der A8 am Walserberg eine vierköpfige Familie aus dem Kosovo. Die 41 beziehungsweise 34 Jahre alten Eheleute und ihre beiden Kinder zeigten den Beamten französische Identitätskarten vor. Als die Grenzfahnder die Ausweise überprüften, erkannten sie, dass diese gefälscht waren.

Im Gepäck der Familie fanden die Bundespolizisten die vier echten Reisepässe der Kosovaren. Ein Abgleich der Personalien mit dem polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass die Familie im Jahr 2019 nach der Ablehnung ihres Asylantrages von deutschen Behörden abgeschoben und ein Einreiseverbot gegen sie verhängt worden war. Außerdem konnten die Reisenden weder ihre Adresse in Frankreich nennen, noch Französisch sprechen. Schließlich gab der 41-Jährige zu, sich mit seiner Familie in Deutschland niederlassen zu wollen und hierfür in Serbien die vier gefälschten Ausweise beschafft zu haben.

Die Bundespolizei Freilassing ermittelt daher wegen Urkundenfälschung sowie versuchter unerlaubter Einreise entgegen eines Einreiseverbots gegen die Eheleute. Die Beamten schickten die Familie nach Österreich zurück.

fb/red