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Remmidemmi für die Babyboomer-Generation mit Musik von »MG DOKL«

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Auch wenn der Zahn der Zeit an der Baby-Boomer-Generation schon ein wenig geknabbert hat, ganz tief im Herzen drinnen ist diese Altersgruppe jung geblieben, denn viele von ihnen hat die Rockmusik in der Jugend sozialisiert. Und so ist das Feeling sofort wieder da, besonders bei einem Live-Konzert. Die Besucher der Live-Musik-Konzertreihe im Traunsteiner TRES – unter den Gästen etliche Baby-Boomer – haben dann auch fast alle im Brustton der Überzeugung mitgesungen, als die vier Musiker von »MG DOKL« die Ambros-Version des Dylan-Songs »Forever young« zelebriert haben.


Rock-Musik muss nicht nur ordentlich grooven, sie muss, um ihre ganze Wirkung zu entfalten, auch richtig laut und schmutzig sein. Die Musiker von »MG DOKL« können das: Mit den Songs »Get it on« von T-Rex, »Wild Thing« von den Troggs (mit Blockflöten-Solo!), »Lucky Man« von ELP und »The Joker« von der der Steve Miller-Band, um nur einige zu nennen, machten sie richtig Remmidemmi. »MG DOKL« kann aber auch ganz anders, und das ist dann doch irgendwie verblüffend, wenn sie sich dann einen ganzen Block nur der Musik von Pink Floyd widmen und das auch noch echt gut hinkriegen. Vor allem die Songs »Mother«, und »Comfortably numb« hört man gecovert nicht allzu oft, dazu muss man dann halt ins TRES gehen.

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So unterschiedlich wie die Jungs der Band nach eigenen Angaben in Whisky-, Bier- und Teetrinker einzuteilen sind, so vielfältig war auch das Programm, in dem man auch Lieder von Herbert Grönemeyer, etwa »Vollmond«, »Jede Stunde« von Karat und »Am Fenster« von City hören konnte. Barbara Heigl