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Rennabbruch am Götschen

Der zweite FIS-Riesenslalom der Herren am Götschen musste nach der Startnummer 22 abgebrochen werden.

Andi Steinbacher vom SC Inzell lag aussichtsreich auf Platz drei, als das Rennen abgebrochen wurde. (Foto: Wegscheider)

Schuld daran war die etwas zu weich gewordene Piste im mittleren Bereich des Hanges. Am Tag zuvor ging der Schneefall gegen Abend in Regen über und hielt die halbe Nacht an. Erst danach klarte es auf, doch der Frost war zu gering. So gefror nur die obere Schicht und diese etwa fünf Zentimeter dicke Schicht war letztlich zu wenig, um ein, für alle Teilnehmer gleichermaßen faires Rennen zu gewährleisten.

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Die Jury entschied sich, die Strecke zu Fuß aufzutreten, zu salzen und danach zuzurutschen. Die Helfer des SC Hammer samt Trainern und Aktiven leisteten ganze Arbeit und die Aktion schien sich auszuzahlen. Der optische Eindruck war zunächst sehr gut und auch die ersten Läufer hatten optimale Bedingungen. Ab der Startnummer 14 wurde es jedoch deutlich schlechter und die Piste begann an einigen Stellen zu brechen.

Dagegen half auch eine Präparierungspause nach der ersten Gruppe nichts. Um Verletzungen vorzubeugen und die Sicherheit der Sportler nicht zu gefährden, entschied sich die Jury das Rennen nach der Startnummer 22 abzubrechen. Wann und wo die Bayerische Meisterschaft nachgeholt wird, steht noch nicht fest.

Besonders für einige Chiemgauer Läufer war der Abbruch enorm schade, denn bis dahin lagen der Inzeller Andi Steinbacher hinter dem Österreicher Offenhauser und dem Vortagessieger Max Maas auf Rang drei. Lukas Aicher vom SV Kirchanschöring war mit einer couragierten Fahrt an die vierte Stelle vorgefahren.

Die nächste Chance, sich zu bewähren, kommt für Steinbacher, Aicher und Co. bestimmt. Am 26. Februar stehen beispielsweise zwei Super-G-Rennen am Götschen auf dem Programm. Die Veranstalter hoffen dann auf besseres Wetter. hw