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Rennradfahrer umrunden den Attersee

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Markus Pretzsch (l.) und Martin Nock zeigten beim sechsten Radrennen um den Attersee ihr Leistungsvermögen und kamen zusammen mit den Freilassingern Walter Karl und Michael Huber unter 43 Teams an die siebte Stelle. (Foto: privat)

1 176 Starter waren am vergangenen Samstag beim sechsten »King Of The Lake«-Zeitfahr-Wettbewerb am Attersee. Bei wunderbaren spätsommerlichen Verhältnissen fanden sich in Schörfling am Attersee auch die Berchtesgadener Markus Pretzsch und Martin Nock vor der Startrampe ein, um die 47,4 Kilometer lange Strecke mit einem Höhenunterschied von 280 Metern in Angriff zu nehmen. Die selektive Rundstrecke führte im Uhrzeigersinn über Weyregg, Unterach und Attersee.


Die Veranstalter verkündeten schon im Vorfeld, »Tour de France«-Bedingungen zu schaffen, und versprachen den Teilnehmern und Zuschauern nicht zu viel. Der komplette Parcours war für den Autoverkehr gesperrt, die Organisation war absolut professionell. 816 Einzelstarter und 90 Vierer-Teams versuchten sich in einer der Königsdisziplinen des Radsports. Die Viererteams fuhren nach Reglement mit herkömmlichen Rennrädern anstatt mit speziell getunten Zeitfahrrädern.

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Das höllische Tempo und der teilweise harte Seiten- und Gegenwind sowie die wellige Strecke mit harten Anstiegen sorgten für ein schweres Rennen gegen die Uhr und die Spezialisten im Zeitfahren. Die Berchtesgadener Marathonis, unterstützt von den Freilassingern Walter Karl und Michael Huber, erwischten einen »Sahnetag« und fuhren mit einem tollen Schnitt von 42,1 km/h und einer Zeit von 1:07:38 unter 43 Teams auf einen großartigen siebten Platz in ihrer Altersklasse.

Die Rennradfahrer vom Team Radlladen Rasp/Berchtesgadener Bicycle Association drückten vom Anfang an aufs Tempo. Besonders der jüngere Pretzsch ließ nicht locker und peitschte seine Mannschaft in langen Führungsintervallen um den Attersee. Die Platzierung und die Zeit wurden somit zum krönenden Abschluss einer tollen Saison. Nock prophezeit seinem langjährigen Gefährten für die Zukunft große Rennerfolge. »Markus wird immer stärker und hat noch lange nicht seine endgültige Topform erreicht«, befindet Nock.

Der »King Of The Lake« hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer absoluten Institution im Radsportkalender gemausert, an dem sich auch Profis unter die Amateure und Hobbyfahrer mischen. Der Veranstalter wurde von allen Seiten mit Lob überschüttet. Alle Gemeinden rund um den Attersee arbeiteten Hand in Hand zusammen. Nach dem Rennen wurde bis spät in die Nacht das Saisonende gefeiert. cw