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»Reseba«: Drama über eine jesidische Liebe

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Hussein Hassan
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In Hussein Hassans Film «Reseba - The Dark Wind» verfolgen IS-Terroristen die Jesiden als «Teufelsanbeter». Foto: Yonhap/YONHAP Foto: dpa

Vor knapp vier Jahren stürmten IS-Terroristen im Irak das Sindschar-Gebirge. Für Tausende Jesiden begann eine furchtbare Leidenszeit. Von ihr erzählt das Drama »Reseba - The Dark Wind«, in dem ein Liebespaar im Mittelpunkt steht.


Berlin (dpa) - Reko und Pero sind Jesiden und leben in einem Dorf im Norden des Iraks. Das Paar will heiraten, als IS-Terroristen die Heimat der beiden überfallen. Kinder und Frauen werden entführt - unter ihnen auch Pero.

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Ihr Verlobter Reko macht sich in »Reseba - The Dark Wind« auf eine verzweifelte Suche. Das Werk des Regisseurs Hussein Hassan nimmt Bezug auf tatsächliche Ereignisse. So hatten IS-Extremisten das Sindschar-Gebirge im Sommer 2014 überrannt und dabei Tausende Jesiden getötet oder verschleppt. Zehntausende Menschen flohen. Die IS-Terroristen verfolgen die Jesiden, eine religiöse Minderheit, als »Teufelsanbeter«. Die meisten Schauspieler in dem Spielfilm sind Laien.

Reseba - The Dark Wind, Irak, Deutschland, Katar 2016, 89 Min., FSK o.A., von Hussein Hassan, mit Rekesh Shabaz, Diman Zandi

Reseba - The Dark Wind