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Retter finden Frau durch Spuren im Schnee

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Spuren im Schnee
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Die Hubschrauber Piloten suchten überall auf dem verschneiten Berg. Irgendwann entdeckten sie Fußspuren der Wanderin. Foto: Snohomish County Sheriff’s Office/dpa Foto: dpa

Katharina Gröne bibberte und war klitschnass. Ihre Finger und Zehen fühlten sich taub an. Trotzdem lächelte die Wanderin aus Deutschland in die Kamera. Denn der Mann, der sie gerade vor dem Hubschrauber fotografierte, hatte ihr mit anderen das Leben gerettet.


Die Frau war in den Westen der USA gereist, um dort einen langen Weg von Süden nach Norden zu wandern. Fünf Monate lief sie durch die Natur, auch in ein hohes Gebirge. Dort oben fing es aber an zu schneien. Damit hatte Katharina Gröne nicht gerechnet.

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Nun war es bitterkalt, ihre Sachen wurden nass und das Handy funktionierte nicht mehr. Nur durch einen Zufall erfuhr die Polizei, dass eine Frau in den Bergen unterwegs ist.

Sofort machten sich zwei Hubschrauber-Piloten auf die Suche. Bei dem Wetter war das ganz schön riskant, sagte einer der Piloten. Sie flogen lange über die Berge, bis endlich einer von ihnen Fußspuren im Schnee entdeckte. »Sie hatte unglaubliches Glück«, sagte der Pilot.