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Rettungsversuch am Wallersee

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Michael Brandner tritt am 1. Dezember die Trainerstelle bei der Union Henndorf am Wallersee an. Der Inhaber des Junioren-A-Trainerscheines wird mit all seinem Wissen und seiner langjährigen Trainererfahrung versuchen, die Henndorfer vor dem Abstieg aus der Salzburger Liga zu bewahren. (Foto: Wechslinger)

Berchtesgaden/Henndorf – Michael Brandner (55) übernimmt das Traineramt beim Schlusslicht der Salzburger Liga, der Union Henndorf. Der Verein vom Wallersee wurde 1949 gegründet und spielte in den 70er-Jahren sogar einmal in der Westliga, der zweithöchsten Spielklasse in Österreich.


Seit vielen Jahren gehört die Union Henndorf der Salzburger Liga an, die vom FC Red Bull Amateure/Anif angeführt wird. Am Tabellenende rangiert nach 16 Runden mit nur vier Punkten (2:2/ÖTSU Hallein und 3:2/FC Hallein 04) die Union Henndorf. Der Hilferuf der Henndorfer ging nach Grödig, wo Brandner fast vier Jahre lang sehr erfolgreich als Trainer tätig war. Grödig-Manager Christian Haas stellte die Verbindung zu seinem alten Sportfreund her, der sich daraufhin mit den Verantwortlichen am Wallersee zu einem Gespräch traf. »Die Mannschaft hat zwar erst vier Punkte. Doch in unmittelbarer Nähe zu Henndorf befinden sich der FC Zell am See, der SAK 1914 und der USV 1960 Berndorf. Henndorf hat neunmal mit nur einem Tor Unterschied verloren, darauf baue ich. Die Mannschaft besitzt weit mehr Potenzial, als es ihr Tabellenplatz ausweist«, sagt Michael Brandner, dessen Vertrag am 1. Dezember beginnt. Viermal in der Woche Training sowie ein Trainingslager auf Mallorca sollen die Union Henndorf so fit machen, dass die Klasse gerettet werden kann. Am Freitag bestritt die Union Henndorf bereits das erste Rückrundenspiel beim Tabellenzweiten SV Wals-Grünau. Dieses letzte Spiel vor der Winterpause ging für Henndorf unglücklich mit 1:2 verloren. Sogar die Sieger billigten den Henndorfern wenigstens einen Teilerfolg zu. cw

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