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Roaming: Teures «Wandern» in ausländischen Mobilnetzen

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Handykosten im Ausland
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Mobiltelefon am Strand: Verbraucherschützer warnen bei der Abschaffung der Roaminggebühren vor versteckten Kostenfallen. Foto: Daniel Naupold Foto: dpa

Brüssel (dpa) - «Roaming» stammt aus dem Englischen und bedeutet auf Deutsch in etwa «Umherwandern». In der Welt der Telekommunikation beschreibt das Wort die Möglichkeit, in ausländischen Mobilfunknetzen zu telefonieren, SMS zu schreiben oder Daten-Dienste zu nutzen.


Für die Weiterleitung verlangen die Anbieter Gebühren, die den Kunden in Rechnung gestellt werden. Die geringe Konkurrenz unter den Anbietern habe zeitweise zu «exzessiven Preisen» geführt - und Menschen Angst vor der Nutzung ihrer Handys im Ausland gemacht, heißt es bei der EU-Kommission.

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2007 führte sie erste Regeln für Obergrenzen bei den Roaming-Tarifen ein. Seitdem sind die Extrakosten im EU-Ausland erheblich gesunken, der Kommission zufolge für Telefonate um mehr als 90 Prozent. Auch Daten-Roaming sei seit 2012 um 96 Prozent günstiger geworden. Die Telekom-Konzerne klagen über wegfallende Einnahmen.

EU-Kommission zu Roaming (englisch)

EU-Kommission zu Roaming-Preisen (englisch)