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«Rock am Ring» und «Rock im Park» gestartet

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Rock im Park - Foo Fighters
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Dave Grohl von den Foo Fighters lässt das Haar wehen. Foto: Nicolas Armer Foto: dpa
Rock am Ring - Casper
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Rapper Casper lässt die Rose sprechen. Foto: Thomas Frey Foto: dpa
«Rock am Ring»
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Vorsichtshalber mit Gummistiefel: Festivalbesucher vor der Hauptbühne des Musikfestivals «Rock am Ring». Foto: Thomas Frey Foto: dpa
Musikfestival "Rock am Ring"
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Der Frontmann Jim Adkins (l) von der amerikanischen Alternative-Rock-Band Jimmy Eat World auf der «Rock am Ring»-Bühne. Foto: Thomas Frey Foto: dpa
Rock im Park
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«Himmlischer» Beistand bei Rock im Park. Foto: Nicolas Armer Foto: dpa
Rock am Ring
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Strömender Regen vor Beginn des Einlasses bei «Rock am Ring». Foto: Thomas Frey Foto: dpa
Bad Religion
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Alter Herr des Punkrock: Bad-Religion-Sänger Greg Graffin in Nürnberg. Foto: Nicolas Armer Foto: dpa
«Rock im Park»
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Bestes Festivalwetter bei «Rock im Park» in Nürnberg. Foto: Nicolas Armer Foto: dpa
Musikfestival "Rock am Ring"
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Nach dem Gewitter auf dem Campinggelände am Nürburgring. Foto: Thomas Frey Foto: dpa
Rock im Park - Foo Fighters
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Foo-Fighters-Frontman Dave Grohl kommt ins Schwitzen. Foto: Nicolas Armer Foto: dpa

Warteschlangen vor mobilen Klo-Häuschen, Dosenbier und jede Menge Matsch: Die Festivalsaison hat begonnen - zumindest in der Eifel und in Nürnberg. Dort locken wieder «Rock am Ring» und «Rock im Park».


Nürburg/Nürnberg (dpa) - Bei leichtem Regen und mit weniger Besuchern als im vergangenen Jahr hat am Freitag das legendäre Musikfestival «Rock am Ring» in der Eifel begonnen.

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Dagegen dürften sich die Fans bei der kleinen Schwester «Rock im Park» in Nürnberg über optimales Festival-Wetter freuen: nicht zu kalt, nicht zu warm und kein Regen. Doch auch auf dem Zeppelinfeld in Mittelfranken zählten die Veranstalter etwas weniger Besucher als im Vorjahr.

An der Stimmung auf den Bühnen der beiden Veranstaltungen änderte das nichts: Zum Auftakt am Nachmittag heizte auf der Hauptbühne an der Rennstrecke Nürburgring zuerst die US-Band Greta Van Fleet den Fans in bunten Regenjacken und Gummistiefeln ein. Der anfängliche leichte Regen hörte auf. In der Nacht zum Freitag hatten allerdings Tausende bereits angereiste Fans auf den Campingplätzen des Festivals unter Gewitter und Starkregen gelitten. Zahlreiche Zelte standen im Wasser.

Bei frühsommerlichen Temperaturen und Sonnenschein drehte bei «Rock im Park» etwa die Punk-Rock-Band Bad Religion auf. Statt Gummistiefeln feierte die Rockfans in Flip-Flops und mit bunten Sonnenbrillen vor der Bühne.

Thirty Seconds to Mars, Schock-Rocker Marilyn Manson, die Foo Fighters und die britischen Gorillaz sind die Headliner der Zwillingsfestivals. Insgesamt haben sich rund 80 Bands für das dreitägige Spektakel angekündigt. Im Wechsel treten die Musiker in der Regel bei beiden Festivals auf.

Im vergangenen Jahr jubelten rund 87.000 Fans den Musikgrößen bei «Rock am Ring» zu. In diesem Jahr sind es laut Veranstalter nur etwa 70.000 Besucher. 2015 und 2016 hatte es bei Gewittern über «Rock am Ring» zahlreiche Verletzte gegeben. 2017 wurde das Festival wegen eines Terrorverdachts unterbrochen, der sich aber nicht bestätigte. Auch zum eigentlich kleineren Festival «Rock im Park» strömten den Angaben nach etwa 70.000 Besucher. Im vergangenen Jahr waren es auch dort mehr als 80.000 gewesen.

Am Freitag wirkte die Stimmung auf beiden Festivals entspannt. Als Grund für den diesjährigen Besucherrückgang vermuteten Fans eher, dass 2018 ganz große Headliner wie etwa die früheren «Ring»-Hauptattraktionen Linkin Park, Metallica und Red Hot Chili Peppers fehlen. Bis Sonntag dauert die Party auf den beiden Festivals noch an.

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