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Ronaldo beschert Real 2:1-Sieg bei Ex-Club ManUnited

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Große Geste
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Cristiano Ronaldo jubelt nach seinem Treffer in Manchester nur verhalten. Foto: Kerim Okten Foto: dpa
Entscheidung
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Die Spieler von Real Madrid bestürmten den Torschützen Cristiano Ronaldo. Foto: Peter Powell Foto: dpa
Mit Gewalt
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Reals Luka Modric traf mit einem herrlichen Distanzschuss zum zwischenzeitlichen 1:1. Foto: Peter Powell Foto: dpa
Eigentor
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Real Madrids Sergio Ramos lenkte den Ball ins eigene Tor. Foto: Peter Powell Foto: dpa
Voller Einsatz
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Beide Mannschaften gingen bis an die Schmerzgrenze. Foto: Peter Powell Foto: dpa
Jubilar
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Manchester Uniteds Ryan Giggs machte sein 1000. Spiel als Fußball-Profi. Foto: Peter Powell Foto: dpa
Perspektive
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ManUnited-Stürmer Robin van Persie konnte dem Ball nur hinterhersehen. Foto: Peter Powell Foto: dpa
Mittelfeld-Duell
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Mesut Özil (r) im Duell mit ManUniteds Tom Cleverley. Foto: Kerim Okten Foto: dpa

Manchester (dpa) - Heimkehrer Cristiano Ronaldo hat seinen Ex-Club Manchester United aus der Champions League geschossen und Real Madrid ins Viertelfinale katapultiert.


Beim 2:1 (0:0)-Erfolg des spanischen Rekordmeisters im Achtelfinal-Rückspiel erzielte der Portugiese den Siegtreffer und entschuldigte sich danach mit erhobenen Händen bei den Fans, die ihn an alter Wirkungsstätte warmherzig begrüßt hatten.

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Schon beim 1:1 im Hinspiel in Madrid hatte Ronaldo für die Madrilenen getroffen, diesmal sorgte er drei Minuten nach dem Ausgleich von Luka Modric (66.) für einen Real-Doppelschlag. Ein Eigentor von Sergio Ramos (48.) hatte dem englischen Rekordmeister zunächst die Führung beschert. Die Gastgeber verloren wenig später Nani (56.) durch eine Rote Karte für ein überhartes Einsteigen und unterlagen erstmals nach 18 Pflichtspielen ohne Niederlage. «Die bessere Mannschaft hat verloren. Wir haben nicht gut gespielt und den Sieg nicht verdient», sagte Real-Trainer José Mourinho ungewohnt zurückhaltend.

Ronaldo war im Old Trafford von 2003 bis 2009 für United auf Torjagd gegangen, blieb aber in der ersten Hälfte wie seine Mitspieler weitgehend wirkungslos. Auch die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira konnten wenig Akzente setzen.

Bei Manchester durfte Ryan Giggs sein Jubiläum feiern. Trainer Alex Ferguson berief den Waliser in die Startelf und ermöglichte dem 39-Jährigen seinen 1000. Einsatz als Profi. Dagegen mussten Stürmerstar Wayne Rooney und der am Wochenende noch dreimal erfolgreiche Ex-Dortmunder Shinji Kagawa zunächst auf die Bank.

Ferguson lobte zur Pause die Leistung seiner Schützlinge, kritisierte aber die Chancenverwertung. Die größte Möglichkeit besaß Nemanja Vidic, nach Eckstoß von Giggs prallte der Kopfball des Abwehrspielers an den Pfosten (21.). Die Führung erzielte unfreiwillig Sergio Ramos, er drückte eine Eingabe von Nani ins eigene Netz, nachdem die «Königlichen» den Ball nicht wegbekamen.

Wenig später musste Nani zum Entsetzen der Gastgeber vom Platz, nachdem er Alvaro Arbeloa mit gestrecktem Bein am Oberkörper getroffen hatte. Der für Arbeloa eingewechselte Kroate Modric zirkelte die Kugel aus 20 Metern an den Innenpfosten, von dort sprang sie ins Netz. Kurz darauf leitete Özil mit einem Absatzkick auf Gonzalo Higuain das zweite Tor ein, den Querpass von Higuain drückte Ronaldo über die Linie. Manchester versuchte in Unterzahl alles, doch van Persie und der eingewechselte Rooney vergaben (84.).