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Rosenheim: Erneute Kontrollen von Shisha-Bars

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Bei der Verbrennung von Wasserpfeifenkohle entsteht unter anderem Kohlenmonoxid. Foto: Soeren Stache/Symbolbild Foto: dpa

Zahlreiche Verstöße und Anzeigen sind das Ergebnis der am Donnerstag, 30.11.2017 durch die PI Rosenheim mit dem Hauptzollamt Rosenheim und dem Ordnungsamt der Stadt Rosenheim durchgeführten Kontrollaktion in Rosenheimer Shisha-Bars.

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Besonders stach hier eine Shisha-Bar heraus, die bereits mehrfach kontrolliert wurde. Hier wurde ein CO-Wert von 125 ppm festgestellt, obwohl der Betrieb durch die Stadt Rosenheim bereits diesbezüglich entsprechende Auflagen erhalten hatte, welche nicht eingehalten wurden. Wie äußerst fahrlässig mit der Gesundheit der Beschäftigen und Gäste umgegangen wird zeigt die Tatsache, dass der arbeitsschutzrechtlich zulässige CO-Wert bei 30 ppm liegt und die Feuerwehr ab einer Konzentration von 80 ppm nur noch unter Einsatz von schwerem Atemschutz agiert.

Der weitere Betrieb wurde noch am Abend bis zur Behebung der festgestellten Mängel untersagt. Gegen den Betreiber wurden Bußgeldverfahren durch die Stadt Rosenheim eingeleitet.

Durch das Hauptzollamt Rosenheim wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet, da wieder unversteuerter Tabak im zweistelligen Kilobereich sichergestellt wurde.

Auch die beiden Angestellten rückten in das Visier der Ermittler. Bei einem wurden Betäubungsmittel in nicht geringer Menge aufgefunden, weshalb dieser dem Haftrichter vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen wurde. Beim zweiten Angestellten wurden eine geringe Menge Betäubungsmittel, eine nicht geringe Menge Dopingmittel, sowie verbotene Gegenstände nach dem Waffengesetz, aufgefunden und sichergestellt.

Polizei Rosenheim