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Roskilde-Festival mal anders

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Roskilde-Festival
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Roskilde - eine Wüste. Foto: Simon Skipper/SCANPIX DENMARK Foto: dpa

In diesem Jahre fällt die Schlammschlacht aus: Staubmasken statt Gummistiefel beim Festival in Roskilde.


Roskilde (dpa) - Die üblichen Gummistiefel können beim dänischen Roskilde-Festival in diesem Jahr im Zelt bleiben - dafür sind Staubmasken zu sehen. Auf dem riesigen Festivalgelände ist es so trocken, dass viele Besucher über Augeninfektionen und Halsschmerzen klagen.

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Die Organisatoren reagierten - und verkaufen die Stoff-Schutzmasken seit Mittwoch an Merchandise-Buden. »Wir haben einen historisch trockenen Sommer, sowas kannten wir bisher nicht«, sagte Festival-Abteilungsleiter Henrik Bondo der Nachrichtenagentur Ritzau.

Normalerweise sind die Roskilder Festivalbesucher eher Dauerregen und Matsch gewohnt. Viele tragen daher Gummistiefel oder binden sich Plastiktüten um die Schuhe. Das ist in diesem Jahr nicht nötig, in Dänemark hat es bereits seit Wochen nicht richtig geregnet.

Bisher war auf dem seit Samstag geöffneten Festivalgelände noch »Vorglühen« mit weniger bekannten Bands angesagt, das Hauptprogramm beginnt am Mittwochabend. Dann wird Headliner Eminem erwartet.