weather-image

Rückblick auf eine erfolgreiche Saison

4.0
4.0
Bildtext einblenden
Die Top-Eisschnellläufer des DEC Inzell blicken auf eine starke Saison zurück: Joel (links) und Roxanne Dufter (rechts) mit Abteilungsleiter Marcus Geppert und Trainer Danny Leger. (Foto: S. Huber)

Auf eine erfolgreiche Saison können die Eisschnellläufer des DEC Inzell zurückblicken. Das wurde auf der Abschlussfeier der Abteilung in der Kritischen Akademie in Inzell von den Verantwortlichen noch einmal untermauert.


Abteilungsleiter Marcus Geppert konnte bei der Feier unter anderem zwei Olympiasieger begrüßen: zum einen Monika Gawenus, die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter bei den Spielen 1972, und zum anderen den vierfachen Biathlon-Olympiasieger Ricco Groß. Groß begleitete seinen jüngsten Sohn Gabriel, der sich für eine Karriere als Eisschnellläufer entschieden hat. Monika Gawenus ist beim DEC Inzell als Nachwuchstrainerin tätig.

Anzeige

In seinem Bericht ging Geppert vor allem auf die Einzelstrecken-WM im Februar in der Max-Aicher- Arena ein. Diese sei das absolute Highlight im vergangenen Winter gewesen und reibungslos verlaufen, betonte er. Vor allem sei es wichtig gewesen, dass mit Roxanne und Joel Dufter sowie Gabi Hirschbichler gleich drei Inzeller am Start gewesen seien. Das stellte auch Stützpunktleiter Markus Eicher in den Mittelpunkt seiner Ausführungen zur sportlichen Bilanz.

»Wichtig ist, dass wir mittlerweile fünf Landeskadersportler haben«, hob Eicher hervor. Immerhin haben die jüngsten Rücktritte der Geschwister Hirschbichler und Moritz Geisreiter eine Lücke im Spitzenbereich des DEC hinterlassen.

Traurig und enttäuschend fand es Eicher, dass bei der WM auf heimischem Eis kein Damen-Team zustande kam. So sagte Claudia Pechstein kurzfristig ihren Start in der Team-Verfolgung ab. Damit wurden Roxanne Dufter und Michelle Uhrig zum Zuschauen des Wettkampfes gezwungen. »Das war sehr schade«, sagte Eicher.

Erfreulich waren in der abgelaufenen Saison die Leistungen im Nachwuchsbereich. Josephine Heimerl und Anna Ostlender konnten sich für die Junioren-Weltmeisterschaft und für die Teilnahme an Junioren-Weltcups qualifizieren. Beim Viking-Race, der inoffiziellen Europameisterschaft im Nachwuchs in Heerenveen kam Felix Motsch-mann auf den zweiten Platz. Passen musste wegen einer Krankheit Thomas Schmaus. Bei den Mädchen erreichten Anna Ostlender und Maira Jasch gute Plätze im Mekka des niederländischen Eisschnelllaufens.

Eine Reihe von ausgezeichneten Platzierungen gelang auch den ganz jungen Kufenflitzern des DEC Inzell bei ihren vielen Starts im vergangenen Winter. »Das alles ist nur möglich, weil wir von vielen Menschen gut unterstützt werden. Sei es von Trainern, Eltern und Betreuern«, bemerkte Marcus Geppert noch. SHu